Arbeitssieg gegen Innsbruck ohne zu glänzen

Patrick Denz' sechs Dreier waren eine entscheidender
Faktor beim Knacken der Innsbrucker Zone.

Die Innsbrucker entwickeln sich langsam zum Angstgegner der Lions, denn sie konnten auch heute wieder die Lions über weite Strecken des Spiels fordern. Schlussendlich konnten die Messestädter aber den 9. Sieg in Serie einfahren.

 

Dornbirn Lions - SVO-BRG Innsbruck (1. 2. 09)
88:81 (20:19, 37:45, 58:61)
Bautista 30, 'Denz 22 (6 3er), Stith 18, Nussbaumer 10, Künstner 5, Gmeiner 3, Fend, Kern, Rainer.
Statistik

 

Die Lions hatten zwar einen guten Start, sie führten gleich einmal 5:0, doch schon in dieser frühen Phase versuchten sie zu "zaubern", so dass die Innsbrucker postwendend auf 7:7 ausgleichen konnten. Dornbirn zog dann auf 14:7 sowie 18:9 davon, hätte aber ebensogut noch höher führen können, wenn es gewisse leichtsinnige Fehler - sowohl im Angriff, als auch in der Verteidigung - nicht gegeben hätte. In den zweiten fünf Minuten des ersten Viertel wurde das lockere Spielen der Lions von den Innsbruckern bestraft und sie kamen bis zur ersten Pause bis auf einen Punkt heran.

 

Im zweiten Viertel fand unser Team immer noch nicht den richtigen Rhythmus, folgerichtig konnten die Tiroler 22:27 in Führung gehen. Mit einem 7:0-Run holten wir uns die Führung bis zur 15. Minute zurück, doch der SVO-BRG spielte konzentriert weiter und ging schlussendlich mit +8 in die Halbzeitpause. Das zweite Viertel ging mit 17:26 ganz klar an die Tiroler, am Score kann man ganz klar erkennen, dass in diesem Viertel bei uns Tag der offenen Tür war.

 

Das 3. Viertel startete mit einer Aufholjagd, es gelang uns bis zur 25. Minute (49:49) auszugleichen. In der Folge war die Partie ganz eng, die Innsbrucker hatten das bessere Ende und konnten mit +3 in die letzte Pause gehen.

 

Der erste Korb im letzten Viertel ging an die Tiroler, doch dann wurde unsere Crunchtime-Defense aktiviert, und die Lions konnten sich bis zur 35. Minute auf 72:65 absetzen. Innsbruck kann aber nochmals kontern und schafft bis zur 38. Minute auf 72:72 sowie 74:74 auszugleichen. In der 39. Mimute fällt mit einem 7:0-Run der Lions sehr spät, aber doch noch die Vorentscheidung. Die Innsbrucker stoppen in der Folge mit schnellen Fouls die Uhr, und unsere Freiwurfausbeute in der letzten Minute ist mit 12-7 alles andere als souverän. Da unsere Defense aber nur fünf Punkte der Tiroler (1 2er sowie 1 3er) zuließ war die Partie trotzdem gegessen.



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