Lions besiegen Schwaz mit 77:66 und lösen Ticket fürs Final-Four! (6.3.10)

Die Lions beweisen in einer Abwehrschlacht sich selbst und allen Kritikern, dass sie auch ohne Legionär gegen das zweitstärkste Team im Westen gewinnen können. Schlüssel zum Sieg war sicher die Defense, denn es wurden nur 66 Punkte der Schwazer Silverminers zugelassen.

 

Dornbirn Raiffeisen Lions - Silverminers Schwaz
77:66 (18:11, 33:36, 56:55)

Lions: Denz, 24, Künstner 16, Nussbaumer 15, Gmeiner 14, Bas 6, Atterbigler 2, Fend, Kern, Nägele, Schnedl.
Silverminers: Schneider 24, Jambor 21, Bogeljic10, Leuprecht 4, Spiegl und Ferreira je 3, Schwab 1, Khüny, Ritter.
Bericht von Schwaz

Bericht bei Vorarlberg-Online

NEUE-Artikel vom 7.3.10

 

Bester Werfer war unser "Mr. Sharpshooter" Patrick Denz.

Die Lions kamen sehr gut aus den Startlöchern und führten nach acht Minuten bereits mit 17:5. Dann lief der Ex-Oberwart- und -Innsbruck-Spieler Schneider heiß und brachte bis zum Viertelende sein Team wieder auf sieben Punkte heran. In der 17. Minute glich Schneider mit einem Dreier aus und bis zur Halbzeitpause gelang es den Tirolern durch weitere Dreier von Jambor und Ferreira sogar knapp in Führung zu gehen.

 

Die Schwazer nahmen das Momentum ins dritte Viertel mit und konnten ihren Vorsprung bis zur 25. Minute auf 38:49 ausbauen. Die 900 Zuschauer wurden aber trotzdem nicht leise, standen weiter hinter ihrem Team und forderten lautstark "Defense". Die Lions hörten es und ließen angeführt von Pointguard Sebi Gmeiner in den zweiten fünf Minuten des dritten Viertels nur noch sechs Punkte der Schwazer zu, während sie selber 18 scorten und so mit einem Punkt Vorsprung in die letzte Viertelpause gehen konnten.

 

Im letzten Viertel zog Dornbirn gleich durch einen 6:0-Run auf 61:55 davon und baute bis zur 34. Minute den Vorsprung auf 67:57 aus. Die Schwazer konnten nicht mehr kontern, die Lions brachten den Vorsprung sicher über die Zeit, obwohl die Freiwurfausbeute bei der üblichen Stop-the-Clock-Taktik in den letzten Minuten unterirdisch war.

 

Die Fans waren heute buchstäblich der sechste Mann und haben die Lions zum Sieg gepeitscht.

Super, dass mit Denz, Gmeiner und Künstner drei Spieler, die schon als Mini-Lions aufgelaufen sind, zweistellig gescort haben. Mannschaftskapitän Tobias Nussbaumer, der vierte Löwe, der heute zweistellig gescort hat, war schon zu Zeiten von Justin Jones im Team. Genau darum hat der heutige Sieg allen Hardcore-Fans besonders süß geschmeckt!



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