Live vom Finaltag beim Final-Four (11.4.10)
KOS Celovec - Raiffeisen Dornbirn Lions
99:93 (27:26, 46:47, 78:72)
Smith 34, Schnedl 19, Künstner 18, Nussbaumer 8, Atterbigler 7, Bas 4, Denz 3, Kern, Fend, Gmeiner, Nägele.
Die Lions verloren in einem spannenden und rassigen Spiel gegen Veranstalter KOS, obwohl es im zweiten Viertel kurz nach einem klaren Erfolg der Dornbirner ausgesehen hatte. Die Führung wurde dann aber leichtfertig vergeben, denn mehrere Fastbreaks wurden sinnloserweise mt Dreiern abgeschlossen, so dass die Kärntner wieder herankamen. Dies sollte sich in der zweiten Halbzeit rächen, KOS hatte seinen Spielrhythmus gefunden, unserer wurde des öfteren durch Unbeeinflussbares gestört.

Die Lions starten mit Bas, Künstner, Smith, Denz und Kern. Husanovic scort die ersten Punkte für KOS, vergibt aber den Bonuswurf. Mader erhöht auf 4:0, Husanovic scort weitere zwei Punkte, Smith trifft einen Dreier, aber KOS erhöht sofort auf 8:3. Smith scort zwei Punkte, trifft den Bonuswurf nicht, dafür verwertet Denz nach Offensivrebound den Dreier, Künstner scort zwei Punkte aus einem Fastbreak, aber KOS geht sofort mit einem Dreier wieder 11:10 in Führung. Husanovic trifft zwei Freiwürfe zum 13:10. Zwei Punkte von Denz oder Schnedl, aber die Kärntner antworten mit einem weiteren Dreier. Smith verkürzt auf 16:14. Wegen Serverproblemen nur der Endstand des ersten Viertels, 27:26 für KOS.
Atterbigler bringt die Lions mit Dreier in Führung, Smith erhöht auf 27:31. Smith trifft weiteren Dreier zum 27:34. KOS triff Zweier, verwirft aber den Bonuswurf. Nussbaumer erhöht auf 29:36. Künstner stoppt Fastbreak von Mader ohne Foul. Künstner trifft trotz Foul zum 29:38, trifft aber den Bonuswurf nicht, nach Offensivrebound erhöht Smith auf 29:41. KOS trifft Dreier, Mader verkürzt mit Zweier auf 34:41. Künstner trifft schwierigen Zweier zum 34:43. KOS verkürzt auf 36:43, Nussbaumer darf an die Linie und trifft den zweiten FW. KOS vergibt zwei FW, scort aber zwei Punkte aus Fastbreak. Smith trifft Dreier zum 38:47. KOS verkürzt auf 40:47, Timeout Dornbirn, unser Team hat schon elf Spieler eingesetzt. KOS verkürzt mit Fastbreak auf 42:47, scort einen weiteren Zweier, und bekommt jetzt auch noch zwei Freiwürfe, von denen der erste getroffen wird, durch Offensivrebound von Mader, gibt es nochmals zwei Freiwürfe, Mader trifft den ersten und bringt damit KOS auf den Halbzeitstand von 46:47 heran.

Mader bringt KOS mit Dreipunktespiel in Führung, Bas darf an die Linie und gleicht aus. Bas scort trotz Foul, trifft aber den Bonuswurf nicht, Künstner erhöht auf 49:53. Husanovic trifft schwierigen Dreier, KOS geht nach Fastbreak wieder in Führung. Schnedl trifft Dreier zum 54:56. KOS antwortet mit Dreier, Schnedl schließt Fastbreak zur erneuten Lions-Führung ab. KOS antwortet erneut mit Dreier. Schnedl trifft seinen dritten Dreier, KOS scort nach Offensivrebound zwei Punkte, Schnedl trifft seinen vierten Dreier, es steht 62:64. Technisches Foul gegen unseren Coach, Husanovic gleicht mit zwei getroffenen Freiwürfen aus und geht anschließend durch Zweier in Führung. Husanovic erhöht auf 68:64. Atterbigler trifft Dreier, und darf im nächsten Angriff an die Linie. Er gleicht mit dem zweiten Freiwurf aus. KOS bekommt nach "Foul" zwei Freiwürfe und geht 70:68 in Fürhung, Smith antwortet mit Dreier. Husanovic wieder an der Linie, er trifft beide zur erneuten Führung von KOS. Technisches Foul gegen Künstner, KOS geht 73:71 in Führung. Zweier von KOS zum 75:71. Nussbaumer an der Linie, trifft den zweiten FW zum -3. KOS trifft Dreier zum Viertelstand von 78:72.

KOS trifft Dreier zum -9. Smith verkürzt auf -7, doch KOS antwortet sofort mit Zweier. Nussbaumer verkürzt auf -7, Chaos auf dem Feld, Schieris komplett überfordert. Künstner verkürzt auf - 5. Nussbaumer trifft Zweier zum 83:80, Timeout KOS. Husanovic dunkt zum 85:80. Mader erhöht auf 87:80, Timeout Dornbirn. Dreier von KOS zum -10. Dreier von Künstner zum -7. Zweier von Künstner zum -5. Beide Mannschaften nun sehr nervös, treffen nichts mehr. Es geht noch 1:44. Mader nach Offensivrebound zum -7, Timeout Dornbirn, noch 1:37. Dornbirn stoppt die Uhr, Mader trifft einen FW, Smith trifft Dreier trotz Foul, trifft den Bonuswurf nicht -5. Husanovic trifft einen FW zum -6. Smith trifft Dreier zum -3. KOS trifft beide FW zum -5. Layup von Smith wird geblockt, KOS verwirft zwei FW, hat aber den Rebound, verwertet einen FW zum 97:91, Dreierversuch von Künstner geht daneben, Timeout Dornbirn noch 0:40. KOS trifft einen FW, Künstner stellt auf -5. KOS trifft einen FW zum -6. Das Spiel endet mit 99:93, Gratulation an KOS!
DC Timberwolves - UKJ Hypo Mistelbach
78:50 (23:15, 39:30, 52:39)
Die beiden Teams, die sich natürlich sehr gut kennen, schenken sich im ersten Viertel nichts und bieten dem Publikum Basketball auf hohem Niveau. Die Timberwolves haben mit ihrem schnellen und variantenreichem Basketball leichte Vorteile und erspielen einen Acht-Punkte-Vorsprung.
UKJ gelingt es in der 14. Minute auf 26:23 heranzukommen, doch die Wiener kontern und setzen sich in den nächsten beiden Minuten wieder auf 32:24 ab. Beide Teams intensivieren die Defense, so dass fast nur noch aus Freiwürfen gescort wird. 1:38 vor Viertelende steht es 36:27. Beide Teams treffen in der Schlussphase noch einen Dreier - die Timberwolves sogar mit der Schlusssirene - das Halbzeitergebnis daher 39:30. Die Timberwolves erhöhen den Vorsprung bis zur 22. Minute auf 44:32, dann trifft Wiedner einen Dreier und in der Folge treffen beide Teams drei Minuten lang überhaupt nichts mehr. Erst in der 36. Minute fällt der nächste Dreier der Timberwolves zum 47:35.
Da mehrere Minuten lang nur noch vom Dreier geworfen worden war, war in der 37. Minute der Timberwolf Eder komplett frei unter dem Korb und brachte die Wiener 14 Punkte in Front. Nun fallen wieder Körbe auf beiden Seiten, eine Minute vor Viertelende steht es 52:39. In der letzten Minute können beide Teams nicht mehr scoren.
Die Timberwolves scoren die ersten Punkte des letzten Viertels und führen somit +15. Timeout Mistelbach. Mistelbach verkürzt auf -13, die Wiener können umgehend den alten Vorsprung wiederherstellen und durch einen Steal mit anschließendem Dunk auf +17 ausbauen. Sechs Minuten vor Schluss führen die Timberwolves bereits mit +22, es schaut ganz nach einem Sieg, der erst durch das Zweitplatzierten-Turnier qualifizierten Wiener aus. Eine Minute später steht es 69:41, das Spiel ist endgültig entschieden. In den letzten Minuten gelingt den Mistelbachern nur noch etwas Resultatskosmetik, das Match endet 78:50. Die Timberwolves, die nur durch die Strafverifizierung des Matches der Basket 2000 gegen Mistelbach ins Zweitplatziertenturnier gekommen sind, werden Meister der Zweiten Bundesliga. Gratulation!
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