PM: Der Löwen Weste bleibt weiß! (7.11.10)

Eisenstein Feldkirch Baskets - Raiffeisen Dornbirn Lions
67:89 (9:18, 27:51, 42:71)
Dornbirn: Gmeiner 21 (5 Dreier), Duncan 19 (5), Künstner 14 (2), Kern 12, Nussbaumer 9, Atterbigler 5 (1), Fend 5, Bas 4, Jussel, Ladstätter, Sehic.
Feldkirch: Taskapan 15, Rosenberger 14, Morscher 11, Kohlmayer 9, Möbius 8, Büchele 4, Strah 3, Walter 3
Berichte auf der ÖBV-Seite
NEUE-Artikel vom 7.11.10
Bericht auf der Baskets-HP
Bericht bei vol.at

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Sebi Gmeiner war im Derby nicht zu stoppen und erstmals Highscorer
in einem Bundesligaspiel.

In einem unterhaltsamen und zumindest phasenweise hochstehenden Derby besiegten die Raiffeisen Dornbirn Lions die Eisenstein Baskets Feldkirch letztendlich klar mit 89:67. Die Gäste aus Dornbirn begannen verhalten und lagen zunächst mit 2:5 zurück. Nachdem sie aber mit den beiden nächsten Körben die Führung übernahmen, gaben sie diese nicht mehr aus der Hand. In der engen Halle verteidigten Duncan & Co. sehr aggressiv und druckvoll. So kamen die Gastgeber im 1. Viertel nur auf 9 Punkte und fanden eigentlich keine offenen Würfe. Im 2. Viertel ließ die Verteidigung des Titelverteidigers etwas nach, dafür zündeten die Löwen den Offensiv-Turbo. Insgesamt versenkten die Löwen 6 Dreipunkter im zweiten Abschnitt und lagen zur Pause schon deutlich mit 51:27 voran. Hauptakteur in dieser Phase war der wiedergenesene Sebastian Gmeiner, der 4 Dreier erzielte und insgesamt für 14 der 33 Löwen-Punkte im 2.  Viertel sorgte. 

 

David Kern kommt immer besser in Fahrt: gestern 12 Punkte und 10 Rebounds.

Auch nach dem Seitenwechsel kontrollierte die Mannschaft von Cüneyt Tuerk das Geschehen auf dem Parket, wenn gleich der letzte Nachdruck fehlte. Trotzdem zeigten Künstner & Co. zum Teil spektakuläre Aktionen - dreimal hämmerten die Löwen den Ball per Dunking durch den gegnerischen Korb. Im letzten Viertel agierte der Gastgeber mit großem Einsatz und entschied diesen Abschnitt mit 25:18 für sich. Am deutlichen Sieg der Löwen änderte das aber nichts mehr.

 

Zufrieden zeigte sich auch Coach Cüneyt Tuerk: „Wir hatten eine gute Trainingswoche hinter uns und waren auf die Aufgaben vorbereitet. Wir haben von Beginn an Aggressivität und Willen gezeigt und über unsere Defensive das Spiel kontrolliert. Dazu kommt, dass wir heuer von der Dreipunktelinie sehr gefährlich sind, hatte Chrizo Künstner zuletzt sechs Dreier, so haben heute Darren Duncan und Sebi Gmeiner je fünf mal von Downtown getroffen. Jetzt wartet das schwere Auswärtsspiel in Salzburg und dann sind wir endlich wieder zuhause vor unseren Fans im Einsatz."



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