PM: Lions lassen den Silverminers keine Chance! (17.4.11)
Raiffeisen Dornbirn Lions - TU Silverminers Schwaz
83:57 (73:45, 46:27, 29:9)
Lions: Duncan 22 (3 Dreier), Atterbigler 13 (3), Künstner (1) und Kern je 11, Gmeiner und Nussbaumer je 9, Bas 8, Fend, Jussel, Ladstädter und Tumler.
Schwaz: Freeman 26, Bogeljic 15, Spiegel 10, Walde 4, Aigner 2.
Bericht auf der Silverminers-HP

Es war angerichtet in der Ballsporthalle. 600 Löwenfans und knapp 40 mit Pauken und Trompeten mitgereiste Anhänger der Silverminers lieferten sich bereits bei der Spielervorstellung ein erstes akustisches Duell. Die Raiffeisen Dornbirn Lions bewiesen dann im 1. Viertel, warum die Ballsporthalle derzeit eine uneinnehmbare Festung ist. Angetrieben von den eigenen Fans zauberten Duncan & Co einen Blitzstart aufs Parkett. Coach Tuerk schickte seine beiden Nachwuchsspieler Bas und Kern in den Kampf gegen die mächtigen Innenspielern Freeman und Spiegel der Gäste. Und die Jungspunde machten ihre Sache ausgezeichnet. Die Löwen agierten am Rebound kompromisslos und verteidigten konzentriert und aggressiv. Die daraus resultierende Überlegenheit führte zu vielen Fastbreaks und offenen Würfen und ehe sich der Gast versah, leuchtete ein unglaubliches 21:0 von der Anzeigetafel.
Die Gastgeber lassen auch im 2. Viertel nicht nach, bauen die Führung auf 36:11 aus. Mit einem 10:0-Run kämpfen sich die Tiroler auf 36:21 heran und wittern plötzlich wieder eine Chance, doch bis zum Ende des Viertels wächst der Vorsprung der Löwen erneut auf 19 Punkte an. Im 3. Viertel hat dann US-Boy Darren Duncan seinen Auftritt. Er scort 10 seiner 22 Punkte und lässt die Führung auf 73:45 anwachsen. Obwohl nun in der Offensive nicht mehr alles rund läuft, bleibt die Defensive der Gastgeber konzentriert. Auch wenn im letzten Viertel das Ergebnis nur mehr verwaltet wird, lassen die Löwen nur 57 Punkte der Gäste zu. Den Löwenfans hat es jedenfalls gefallen und sie verabschieden ihre Mannschaft vielleicht zum letzten Mal in dieser Saison mit Standing-ovations.
Sehr zufrieden war natürlich Coach Tuerk mit seiner Mannschaft: „Wir haben unseren Game-plan sehr gut umgesetzt und die Innenspieler der Schwazer kontrolliert. Das 1. Viertel war sensationell, da hat alles gepasst. Dennoch steht es in der Serie nur 1:0 - mehr nicht. Wir werden in Schwaz sicher auf eine andere Mannschaft treffen. Trotzdem ist der erste Schritt zum Three-peat getan."
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