Ein starkes letztes Viertel bringt Sieg im siebten Charity!

Die Charity-Blockade wurde endlich wieder gebrochen. Im siebten Charity holten sich die Dornbirn Lions vor über 700 Zuschauern gegen SVO Innsbruck den erst zweiten Charity-Sieg. Der erste Sieg im Dornbirner Charity war am 4. Oktober 2003, und zwar gegen die TI. Nostalgiker können hier den englischsprachigen Bericht von Justin Jones von unserem zweiten Charity nachlesen. Im damaligen Boxscore finden sich mit Bautista, Nussbaumer und Türk drei Namen, die auch auf dem aktuellen Spielbericht zu finden sind.
Dornbirn Lions - SVO-BRG Innsbruck (18. Jan. 2009)
75:63 (17:14, 28:35, 52:54)
Lions: Stith 30, Bautista 23, Denz 9, Nussbaumer und Fend je 5, Künstner 2, Mahmoud 1, Rainer, Gmeiner, Matha, Kern und Huml.
SVO-BRG: Lux 20, Anzelini 12, Trost 11, Ustaszewski 6, Kandolf 5, Tolsdorff 4, Liener 3, Kulczynski 2, Neumann und Hummel.
Statistik
Die Lions konnten zwar das erste Viertel knapp gewinnen, doch dann sah es lange so aus, als würde der "Charity-Fluch" zum achten Mal zuschlagen, denn es schien als könnten die Innsbrucker ihren Sieg beim letztjährigen Charity wiederholen. Im zweiten Viertel agierte unser Team im Angriff ideenlos, langsam, ohne richtigen Druck und machte viele technische Fehler. In der Verteidigung hingegen machte man es den Innsbrucker oft sehr einfach, wenn die Innsbrucker nicht ihrerseits viele Chancen nicht genutzt hätten, wäre das Spiel in der zweiten Halbzeit sehr schwer zu gewinnen gewesen. Aber immerhin konnten die Tiroler ab der 15. Minute aus einem 22:20-Rückstand einen 22:28-Vorsprung machen und gingen schlussendlich mit 24:33 in die Halbzeitpause. Dass unserem Team nur 24 Punkte in der ersten Halbzeit gelangen spricht Bände!
Am Anfang der zweiten Halbzeit schien es zunächst, als habe die Kabinenpredigt Wirkung gezeit, denn in der 24. Minute gelang es den Lions bereits auf 40:40 auszugleichen. SVO-Coach Trattner nahm ein Timeout und brach damit erfolgreich unseren Rhythmus. Bis zur 29. Minute konnten sich die Innsbrucker wieder auf 47:54 absetzen, doch die letzte Minute des dritten Viertel gehörte dann den Lions, die vom fantastischen Publikum mit den von Raiffeisen gesponserten Applausverstärkern auch in den Durststrecken super unterstützt worden waren. Es gelang den Rückstand vor der letzten Viertelpause noch auf -2 zu reduzieren.
Im letzten Viertel wurde dann der Bann endgültig gebrochen. Bis zur 33. Minute (56:57) konnten die Innsbrucker zwar noch mithalten, dann beendete ein 19:0-Run der Lions alle Siegehoffnungen der Tiroler. Die Defense der Lions wurde endlich bissig, die Tiroler produzierten Fehlwürfe und Ballverluste, wir verwerteten die daraus resultierenden Fastbreaks und das Spiel war gelaufen. In der 38. Minute stand es 75:57, es wurde noch ein wenig gewechselt und die letzten sechs Punkte im Spiel machten die Innsbrucker, aber das war nun allen ziemlich egal...
Zurück


























