Lions erobern mit Sieg über Schwaz die Tabellenspitze!

Die 600 Zuschauer, die trotz Schneefall den Weg in die Ballsporthalle gefunden hatten, brauchten ihr Kommen nicht bereuen, denn die Dornbirn Lions besiegten die Silverminers in einem bis zur Schlussphase spannenden Match mit 87:75 und verdrängten damit den Titelverteidiger der Westgruppe der Zweiten Bundesliga von der Tabellenspitze.
ABC Dornbirn Lions - Silverminers Schwaz
87:75 (21:27, 47:43, 66:59)
Lions: Stith 29, Bautista 28, Künstner 16, Nussbaumer 12, Gmeiner 2, Rainer, Denz, Kern.
Silverminers: Ferreira 28, Spiegl 19, Bogeljic 12, Allinger und Walde je 6, Beinschab und Jambor je 2.
Statistik
Die Lions führten 2:0, vergaben aber bei den nächsten zwei Angriffen klare Chancen, so dass die Tiroler in Führung gehen konnten. Bis zur 6. Minute gaben die Silverminers den Ton an. Es fiel ihnen buchstäblich alles in den Korb, wenn nicht im ersten Versuch, so hatten sie den Offensivrebound und somit zweite Chancen. Daraus ergab sich eine relativ klare 8:17-Führung des Gastteams. Nach einem Time-out wachten die Löwen dann doch noch auf und kamen bis zur 9. Minute auf 19:21 heran. Schwaz baute in der Schlussminute des ersten Viertel den Vorsprung wieder auf sechs Punkte Differenz aus.
In den ersten drei Minuten des zweiten Viertel gab es einen offenen Schlagabtausch, die Scoredifferenz blieb mit 27:36 gleich. Dann zeigte die Defense der Lions endlich Wirkung und unser Team ging durch einen 15:2-Run mit 42:35 in Führung. Die Silverminers konterten und reduzierten den Rückstand bis zur Halbzeit auf vier Punkte.
Im dritten Viertel ließ die Trefferquote der Silverminers zusehends nach, wir konnten daher unseren Vorsprung auf 59:49 ausbauen. Statt aber nun den Sack zuzumachen, ließ auch bei uns die Konzentration etwas nach, so dass die Tiroler ihren Rückstand bis zur letzten Viertelpause halbieren konnten.
Im letzten Viertel scorten wir wieder die ersten Punkte, doch die Silverminers stemmten sich in der Folge mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage und reduzierten ihren Sieben-Punkte-Rückstand bis zur 37. Minute auf zwei. Dann hatten sie aber ihr Pulver verschossen und trafen zwei Minuten lang fast überhaupt nichts mehr, was natürlich auch damit zusammenhing, dass sie keine offenen Würfe bekamen. In der letzten Minute führte das Löwenrudel bereits mit 85:70, aber auch in diesem Viertel konnten die Schwazer die letzte Minute für sich entscheiden.
Zurück


























