Schlechteste Saisonleistung wird mit Niederlage belohnt
Die lange Pause sowie die vielen Siege haben den Lions nicht gut getan. Heute zeigten sie wenig Herz, Biss und Siegeswillen, so dass die Schwazer nun die Chance haben, bereits im nächsten Spiel den Titel der Gruppe West einzufahren.
Dornbirn Lions - Schwaz Silverminers
61:74 (10:17, 27:35, 47:50)
Bautista 27, Denz und Gmeiner je 9, Künstner 8, Stith 4, Kern 3, Nussbaumer 1, Fend.
Beste Schwazer: Spiegel 22, Ferreira 21, Allinger 13.
ORF-Bericht von Vorarlberg heute | NEUE-Artikel von Patrick O. Maier | Bericht von tirol4you | Bericht auf der Silverminers-HP
Dass die Silverminers mehr Siegeswillen hatten, spürte man schon beim Aufwärmen. Unser Team wirkte zu selbstsicher und nach der langen Pause komischerweise müde. Das zeigte sich dann auch gleich nach dem Aufwurf. Die Schwazer gingen in Führung und gaben diese Führung erst im letzten Viertel und das nur für einen Angriff ab. Der Hauptgrund für die Niederlage war wohl das Nichtvorhandensein unseres Inside-Spiels, denn heute wurden von unseren Centern nur magere acht Punkte beigesteuert. Sehr viele Turnover wurden durch unkonzentrierte Pässe hervorgerufen, und in vielen Phasen war kein Teamplay vorhanden, sondern es wurde versucht mit der Brechstange zum Erfolg zu kommen.
In den Phasen, in denen das Teamplay und die Defense funktionierte, schaute es ganz gut aus: Im zweiten Viertel hatten wir einen Run von 11:22 auf 20:22. Dieses Strohfeuer löschten die Miners mit einem 0:10 Run. Im dritten Viertel kämpften wir uns auf 45:47 heran, im letzten Viertel konnten wir in der 35. Minute unter großem Jubel der ca. 800 Zuschauer durch zwei Punkte von Künstner das einzige Mal in Führung gehen. Die Schwazer antworteten mit einem Dreier. Bautista glich noch einmal aus, anschließend riss der Faden komplett, die Silverminers konnten mit einem 0:8-Run die Vorentscheidung erzwingen. Matchwinner war wohl Michael Allinger, der im Schlussdrittel drei Dreier versenkte, die uns das Genick brachen. Zwei Minuten vor Schluss waren wir immer noch sieben Punkte hinten und versuchten die Uhr zu stoppen und Dreier zu werfen. Unsere Dreier gingen immer knapp daneben, die Schwazer Freiwürfe gingen fast immer hinein, so dass es eine Minute später bereits -15 stand und die letzte Minute bedeutungslos wurde.
Zurück


























