Spannendes ÖMS-U20-Halbfinale erst am Schluss verloren!

Das LZ "Elektro Graf" Vorarlberg konnte das Spiel gegen die zu favorisierenden Kapfenberg Bulls nicht nur offen halten, sondern lag lange Zeit in Führung. Das Spiel konnte von den Bulls erst in der Schlussminute entschieden werden.

 

LZ "Elektro Graf" Vorarlberg - Kapfenberg Bulls
77:82 (16:15, 36:31, 62:62)
LZV: Denz 28, Künstner 21, Bas 16, Kern 6, Rainer 4, Gmeiner 2.
Bulls: Lanegger 28, Vieider 25, Seilern 9, Hopfgartner 7, Weber 6, Zeleznik und Thurner je 3, Pechlaner 1,

 

Das erste Viertel war komplett ausgeglichen die Führung wechselte mehrmals. Im zweiten Viertel konnte sich das LZ ab der 14. Minute etwas absetzen und führte in der Schlussphase bereits mit acht Punkten. Nach zwei vergebenen Freiwürfen von Lanegger hatten wir leider einen Turnover mit einem anschließenden Drei-Punkte-Spiel der Kapfenberger, so dass wir nur mit einem Fünf-Punkte-Vorsprung statt mit (eventuell) zehn Púnkten in die Halbzeitpause gingen.

 

In der zweiten Halbzeit mutierte das Spiel immer mehr zum Thriller. Die Steirer konnten durch einen Dreier von Seilern in der 24. Minute ertmals wieder mit einem Punkt in Führung gehen, ab diesem Zeitpunkt wechselte die Führung fast mit jedem Angriff. In der 28. Minute führten wir mit 58:55, konnten aber den nächsten Angriff der Bulls in der 29. Minute nicht stoppen. Wir hatten danach leider einen "Turnover" verursacht durch Stossen mit beiden Händen, bekamen sofort anschließed unsererseits ein Foul, sowie ein Technisches, so dass die Bulls mit einer knappen Führung in die letzte Pause gingen.

 

Im letzten Viertel ging der Thriller weiter: Die Führung wechselte jede Minute, gleich dreimal zeigte die Anzeigetafel Gleichstand. Ca. 40 Sekunden vor Spielende führte das LZ mit 77:76, doch dann zeigte sich, dass die Steirer die besseren Nerven hatten. Beim nächsten Angriff der Bulls hatten sie ein Dreipunktespiel, das Foul im Wurf wäre bei Lanegger wohl besser vermieden worden. Im nächsten Angriff wurde von unserer Offense eine hinterfragbare Entscheidung getroffen, wir versuchten dann natürlich die Uhr zu stoppen, bekamen aber sofort ein Unsportliches gepfiffen, so dass die Bulls durch den zusätzlichen Ballbesitz noch mit +5 gewonnen haben. Ein Faktor für das Siegen der Steirer in der Schlussphase könnte auch die größere Rotation gewesen sein, denn Coach Bajramovic spielte mit einer Achterrotation, während unser Team nur mit einer Sechserrotation spielte.

 

Insgesamt eine tolle Leistung unseres U-20-Teams, dem wohl kaum jemand das Erreichen des Halbfinales zugetraut hätte, in dem es nun ganz knapp gescheitert ist.



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