ÖMS Vorrunde 2012

ÖMS U14; Leider wieder ohne LZ Vorarlberg

 

Ins ferne Wolfsberg ging diesmal die glückliche ÖMS Auslosung. Gegen den BBU Wolfsberg, der in 12 Vorbereitungsspielen 10x gewann, die Bulls aus Kapfenberg, die ebenfalls bereits 2 Vorbereitungsturniere bestritten hatten und gegen die Capricorn Vienna ging es um die 2 begehrten Aufstiegsplätze in die Zwischenrunde. Und wir hatten auch 2 Vorbereitungsspiele.

 

Nach langer und langweiliger Autofahrt hatten wir am SA Abend unser erstes Erlebnis:

Wir waren keine wirklichen Fremden, denn wir kannten den Schiedsrichter und zumindest 2 Zuschauer. Legende Erich F. winkte uns auch noch mit 60 Jahren fröhlich zu und Oma und Opa T. verfolgten die beiden Niederlagen.

 

LZ „Wirkungsgrad Energie" Vorarlberg - Bulls Kapfenberg  47:72 (12:23, 14:14, 11:24, 10:11)

 

Eigentlich wäre die Geschichte schnell erzählt. Nach zwei gelungen 31`s waren wir mit 4:2 in Front. Dann legten die Bulls ein wenig zu und nahmen den Löwen leicht auf die Hörner. Mit -11 schien das Spiel gelaufen. Aber nur schien. So wie Basketball ein Spiel von runs ist, so war dies auch in diesem Spiel. Kaum dass Kapfenberg  klar führte, zeigten die Löwen wieder Energie und brachten die notwendigen Wirkungsgrade in die Halle. Ein 8:0 innerhalb von 2 Minuten und schon waren wir wieder in Reichweite. Und so ging es bis Mitte 3. Viertels. Ein -10 ist für gute Teams weniger als 4 Angriffe. Leider folgte nun jedoch ein run auf der falschen Seite. Ein -14 ist wirklicher als solcher zu bezeichnen und brachtenden Löwen endgültig in die Grube. Das letzte Viertel war dann ein Schaulaufen und der Beginn der Vorfreude auf den Besuch des Hallenbads und die langen Gespräche mit Erich F..

Mitentscheidend war die relativ schwache Freiwurfausbeute im ersten Viertel (2von 13 im ersten Viertel ist nicht gerade berauschend, besonders wenn der Rest der Spielzeit ein 5 von 7 folgte).

8 von 10 Kids kamen zu Korbehren: Gerstendörfer 18 Punkte, Assmann 10, Kern 5, Lenz 4, Taferner A u S je 3, Zumtobel und Holzer je 2 waren unsere Vollstrecker.

 

LZ „Wirkungsgrad Energie" Vorarlberg - BBC Wolfsberg 31:100   (4:33, 8:24, 9:23, 10:20)

  

Irgendetwas stimmte am Sonntagmorgen nicht. Entweder lag das Frühstück im Magen oder man hatte mit Mitleid mit dem geschlagenen Raab, oder man war nicht wach oder wusste nicht wo man war. Wussten 10 Sekunden vor dem Aufwurf noch alle Spieler wohin eigentlich das Ziel des ersten Angriffs gehen sollte, so wurde dies mit dem Aufwurf vergessen und bevor das Match begann, hatten wir es bereits verloren. So wie ein Sieg viele Väter hat, hat diese Niederlage zwar keine Mütter, aber 12 Beteiligte. Kein Spieler wusste wohin er laufen sollte, und die Coaches wussten gleich wenig. Die Dominanz der Kärntner war einfach überwältigend. Gerade mit dem letzten Angriff in der letzten Sekunde wurde der 100 leichtfertig hingenommen. Das Freiwurfergebnis war dann mit  1 von 9 auch schon Wurst.

 

Erfreulich war auch lediglich die Scorerbilanz. Von 10 eingesetzten Spieler scorten 9 Stück. Gerstendörfer mit 6 war unser Höchstwerfer, dann folgte die 4er Bande mit 5 Stück (Taferner A., Kern, Broger, Assmann, Lenz), Taferner S. 2,  Zumtobel 1 (unser einzige erfolgreiche Freiwerfer).

 

LZ „Wirkungsgrad Energie" Vorarlberg - WAT 3 Capricors Vienna 48:41 (8:10, 9:13, 12:6, 19:12)

  

Eigentlich waren die beiden Coaches nicht gerade optimistisch. Aber ein guter Müsliriegel und aufmunternde Gespräche des obersten Schiedsrichters mit einem langen Socken-Spieler weckten die Löwen noch einmal gewaltig auf. Eine schnelle 2:0 Führung wurde gleichschnell verspielt und man fand sich bei 2:6 wieder. Dann waren wieder die Ländle Jungs an der Reihe und scorten 6 „in a row", bevor die Steinböcke 4x hinlegten. Und so ging es weiter bis knapp vor der Pause. Die Capricorns führten mit 6 Punkten. Dominik erkämpfte sich den Ball (wen auch sonst!), wollte einen Buzzer beaten und wurde dabei gefoult. 3 Würfe bei -6 und noch 1e Sekunde Spielzeit. Und er tat das was alle Lions bis dorthin taten, er verwarf 3x.. Dies war jedoch die Initialzündung zum 3. Viertel und zu einer bessern Freiwurfausbeute (5 von7 ab diesem Zeitpunkt). Endlich funktionierte die Defense besser und offensiv lief der Ball gar nicht schlecht. Bei 29:29 begann das letzte Viertel. Und nun waren die Löwen nicht mehr zu halten. Wissend, dass es nachher noch Wolfsberger Nudeln gab, verspeiste der Löwe den Steinbock endgültig. In dieser Phase hatten die Kollegen aus Wien oftmals das Nachsehen. Und als unser Jüngsten die letzten 6 Punkte erzielten, war der einzige Sieg bei der heurigen ÖMS eingefahren.

Diesmal scorten zwar nur 6 von 10 Spielern. Dies ist bei einem Sieg jedoch auch genug.

Highscorer war diesmal Assman 14, Gerstendörfer 10, Kern 8, Alge 7, Taferner S 6, Lenz 3.

 



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