Peinlicher Abgang des LZ NÖ Süd

Das Traiskirchner U20-Team ist in der 25. Minute beim Spielstand von 43:38 für das LZ "Elektro Graf" Vorarlberg abgetreten, nachdem sich einer ihrer Spieler ausfoulte. Offensichtlich sah Coach Zoran Kostic keine Chance mehr ohne Eric Schranz das Spiel zu gewinnen. Die Traiskirchner haben unser Team offensichtlich unterschätzt und spielten alles andere als überzeugend. Die Schuld schoben sie dann den Schiedsrichtern zu, die sicher einige Fehlentscheidungen hatten, aber diese betrafen unsere Spieler genauso.

 

LZ "Elektro Graf" Vorarlberg - LZ NÖ Süd (21. Dez. 08)
43:38 (18:19, 41:36)
LZV: Künstner 18, Denz 12, Bajaktarevic 6, Gmeiner 5, Kern 2, Rainer, Hehle, Humml. Bas (d.n.pl.)
LZNÖ: Schranz 12, Csar und Teleu je 8, Graf 6, Piech 4, Duck. Schirnhofer und Husejnagic (d.n.pl.)

 

Die Niederösterreicher starteten besser ins Spiel und führten 0:2, 2:6 sowie 11:13, doch dann kamen die Dornbirner besser ins Spiel und rissen mit einem 7:0-Run erstmals die Führung an sich. Die Traiskirchner hatten dann aber doch das bessere Ende und gingen mit einer knappen Führung ins zweite Viertel.

 

Im zweiten Viertel setzte sich das LZ NÖ Süd in den ersten drei Minutaen auf 20:26 ab. Sebastian Gmeiner verkürzte mit einem Dreier auf -3, doch postwendend warfen auch die Niederöstereicher einen Dreier. Ab der 14. Minute übernahm dann aber ujnser Team das Kommando. Zunächst wurde der Vorsprung durch fünf Punkte von Christian Künstner, den die Niederösterreicher kaum in den Griff bekamen, auf +1 minimiert, ein Niederösterreicher stellte kurz auf +3, dann folgte durch Denz und Künstner ein 6:0-Run des LZV und in der Folge wurde die Führung nicht mehr abgegeben.

 

Christian Künstner konnte von den Traiskirchner Lions kaum mit fairen Mitteln gestoppt werden.

 

Beide Teams starteten sehr nervös in die zweite Halbzeit. Unser Team machte zwar in der 21. Minute den ersten Korb, die Niederösterreicher scorten in der 22. Minute, dann herrschte aber drei Minuten lang Funkstille. Die Niederösterreicher trafen auch simple Chancen nicht mehr und unsere Spieler nützten die Wurfschwäche des Gegners nicht aus, sondern spielten sehr mannschaftsdienlich hevorragende Chancen heraus, die dann ebenfalls mit oft einem Pass zuviel vergeben wurden. In der 25. Minute beging dann Schranz sein klares, wenn auch ungeschicktes fünftes Foul an Christian Künstner bei einem Fastbreak und die Niederösterreicher, die bis zu diesem Zeitpunkt nur mit einer Sechserrotation gespielt hatten und bereits sehr müde wirkten, traten ab.

 

Zehn Minuten nach Spielende - die Schiedsrichter hatten den Spielbericht längst unterfertigt - kam der Kapitän der Niederösterreicher und legte Protest gegen das Spiel mit der Begründung, dass die Schiedsrichter einseitig gepfiffen hätten, ein. Fünf Minuten später kam er noch einmal und fügte noch ein, dass die Spieler des LZ NÖ Süd sich gefährdet gefühlt hätten, was mehr als lächerlich ist, denn das einzige gefährliche Foul, das auch als Unsportliches gepfiffen worden ist, wurde von Patrick Csar an Christian Künstner begangen.

 

Na ja, schade!

 

Weitere Bilder von Gernot Gmeiner:

 

 



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