ÖMS in Traiskirchen

Mit über 200 km flog man durch den Wienerwald um über Wien, U 6 und Badner Bahn in die Stadt der Träume der letzten Tage zu gelangen. Im Lions Dome fühlte man sich angesichts des Namens heimisch, auch die beiden Coaches des Vorspiels und der Mann hinter der Theke waren einem bekannt und gutgesinnt. So jedoch nicht die Gegner aus Deutsch Wagram. Was auf der Hinfahrt noch mit Deutsch Schlagrahm bezeichnet wurde, zeigte den Dornbirner Löwen recht bald, was Lufthoheit bedeutet. Und anstatt mit Tieffliegern die Höhenjäger abzufangen, startete man das Spiel in der Lethargie. Anstatt einer schnellen Führung landete der erste Korbleger, wie so viele an diesem Wochende, unter dem Ring. Die nächsten Angriffe wurde freundlich in wartende fremde Hände gepasst und so war im ersten Abschnitt ein nicht gerade hochklassiges Spiel zustande gekommen. 3:6 war auch ein tolles Ergebnis. Das 2. Viertel war auch nicht besser. Die „Löwelen aus Dorabira" kamen einfach nicht aus den Gängen. 12:21 hieß es zum Seitenwechsel und man nahm sich einiges vor. Sichere Punkte, harte man to man defense, ausblocken und Kampf bis zum letzten waren angesagt. Man machte auch gleich 2 Punkte um dann wieder 4 zu kassieren. Aber leider schien es, als ob man einiges verwechselt hätte. Aus sicheren Punkten wurden sichere Fehlwürfe, aus man to man defense wurde zeitweise ein freundschaftliches Paarlaufen und ausgeblockt wurde nur der eigene Mitspieler auf der Ersatzbank. „Und so hatten wir am Schluss den Schlagrahm und gratulierten zum Sieg Deutsch Wagram" hätten alle singen können. Zum Glück war die anschließende Pizza recht fein, das Bier aus dem Ländle (Fohrenburger in Traiskirchen) und der Fernseher in der Pension funktionierte auch bis nach Mitternacht.

Am nächsten Tag begrüßten uns zur frühen Stunde die Löwen aus Traiskirchen. Im Gegensatz zur Begrüßung abseits des Spielfelds, war die auf dem Spielfeld keine freundliche und so stand es bereits nach 2 Minuten fest, dass die heurige ÖMS Hauptrunde ohne uns sein wird. Man nahm sich dann vor jedes Viertel am Sonntag besser zu spielen und dass der Blick nach vorne (vielleicht nicht bis zur nächsten Schularbeit oder zum Geschichtetest) manchmal besser ist, als in der Vergangenheit zu schwelgen. Und so waren dann einige der nächsten 7 Viertel doch noch mit Teilerfolgen der Lions aus dem Ländle gespickt. So konnte beispielsweise der 100er der Klosterneuburger mit viel Kampfeinsatz verhindert werden. 2 Minuten liefen die Klosterneuburger vergeblich den Dornbirner Korb an. Während die Dukes in dieser Phase mit Steals und Fehlwürfen glänzten, hatten wir unsere Highlights beim Rebound und bei den Fehlpässen. Abschließend schafften wir jedoch noch unser wichtigstes Ziel, nämlich den Zug nach Hause.

Als Resümee bleibt einiges übrig, nämlich dass basketballerisch noch ein sehr weiter Weg vor uns liegt. Ansonst waren die Coaches mit dem Auftreten der Truppe (abseits des Courts) und der Disziplin ((fast)alle haben geduscht!) sehr zufrieden.

 

Deutsch Wagram - LZ Vorarlberg 49:24 (6:3, 15:9, 22:6, 6:6)

Peiker 10, Gerstendörfer 3, Mäser 3, Riezler 2, Fend 2, Schelling 2, Assmann 2

 

LZ Vorarlberg - LZ Süd (Traiskirchen) 26:107 (4:42, 4:16, 10:34, 8:25)

Gerstendörfer 12, Peiker 5, Häusle 5, Mäser 2, Assmann 2

 

LZ Vorarlberg - Basket Dukes Klosterneuburg 31:99 (5:30, 10:23, 8:23, 8:23)

Häusle 10 Peiker 7, Gerstendörfer 6, Riezler 6, Fend 2



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