LZ Vorarlberg gewinnt beide Spiele der ÖMS-Heimrrunde (27.3.11)

Das mu16-Team der Lions konnte den Heimvorteil nützen und gewann sowohl gegen Baden als auch gegen Döbling. Damit sind die Chancen für den Einzug ins Final-Four noch intakt.

 

LZ Vorarlberg - Black Jack Baden
54:36 (13:7, 13:10, 12:8, 16:11)

 

Ein intensives Spiel zwischen zwei Teams in gleicher Augenhöhe. Allerdings nur dann, wenn Baden komplett antritt. In Dornbirn war es diesmal nicht so. Die Badener waren zu 7. auf dem Spielfeld, während Dornbirn auf 10 Spieler verweisen konnte. Die Gastgeber konnten sich erstmals durch einen 9:4 minirun am Ende des 1. Viertels leicht absetzen, schafften es jedoch noch nicht sich entscheidend durchzusetzen. Baden blieb stets in Schlagweite entfernt. Erst in der letzten Minute des 2. Viertels konnten sich die Heimischen durch ein 6:0 (Zwischenstand 26:17) davonstehlen. Mit Fortdauer des Spiels zollten die Badener dann ihrer kleineren Spielbank Tribut. Die turn-over Anzahl erhöhte sich schlagartig und mit 38:25 wurde der letzte Abschnitt eröffnet. Dieser brachte - wie im Westen üblich- nichts Neues. Einen 24 Punkte Vorsprung ließen sich die bis dahin glänzend disponierten Dornbirner nicht mehr nehmen. Baden verschönerte in der letzten Minute das Ergebnis zwar noch ein wenig. Mehr war jedoch heute für sie nicht drinnen.

 

Die erfolgreichsten Scorer waren für LZ Vorarlberg Tumler (19), Kevric (15) und Schilcher (4), während für Baden Keck (14), Stadlbauer (7) und Keller (5) am erfolgreichsten trafen.

Black Jack Baden - Union Döbling
36:57 (5:10, 16:18, 6:14, 9:15)

 

Das nächste Spiel ist bekanntlich immer das Schwerste. Und da das zweite Spiel meist nach dem Ersten folgt, kann es sich ebenfalls um kein leichtes handeln. Dies mussten die Black Jacks sehr schmerzlich zur Kenntnis nehmen. Gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner kamen sie nur sehr mühsam aus den Startlöchern. Pressing mit anschließender Zonendeckung schienen ihnen um 11 Uhr früh nicht zu liegen. Und so kam es dass Union Döbling mit 10:5 den ersten Abschnitt ihr eigen nennen konnten. Gleich zu Beginn des 2. Viertels dann ein 10:0-Run, allerdings für Union D., verhieß auch weiterhin nichts Gutes. Baden erkannte den Ernst der Lage schaltete einen Gang höher und verkürzte knapp vor der Halbzeit auf -4. Den letzten Wurf hatten jedoch die Wiener, welche das Spielgerät via Brett ihrem Bestimmungsort zukommen ließen. 28:21 für Union war das Halbzeitergebnis. Wer nun eine Energieleistung der Badener erwartete, wurde enttäuscht. Zu müde waren zu dieser Zeit bereits die Niederösterreicher. Die Defensive funktionierte zwar, Offensiv schien jedoch wie verhext. Es gelang im dritten Viertel nur ein Korb aus dem Feld und so war die Führung der Wiener mit 42:27 keine Sensation. Als Sahnehäubchen gelang dann den Unionern gleich zu Beginn des letzten Abschnitts noch ein 9:0-Run und ein nicht gerade knappes Endergebnis mit 57:36.

 

Union Döbling wurde von Getreuer (13 Punkte), Schimik (10) und Kühnl-Brady (9) auf die Siegerstraße geführt. Gegen die Niederlage stemmten sich bei Baden primär Keller (11), Kladivko (6) und Keck (6).

 

Union Döbling - LZ Vorarlberg
51:76 (7:23, 8:18, 16:18, 20:17)

 

Wie aus der Pistole geschossen begannen die Vorarlberger. Nach drei Minuten war mit 11:0 die erste Duftmarke in der Zone der Wiener gesetzt. Bei 19:5 gab es das erste Time-out für Döbling. Eine Besserung war jedoch nicht in Sicht. Nach 5 Minuten im 2. Viertel war der Sieg mit 36:8 für die bis dahin souveränen Vorarlberger vorprogrammiert. Ab diesem Zeitpunkt bekamen die Zuseher ein unterhaltsames Spiel zu sehen, welches mit schönen Aktionen von beiden Seiten belohnt wurde. Wirklich gefährlich wurden die Döblinger jedoch nicht mehr.

 

Für Döbling waren Schlebrügge (14), Kowalski (11) und Rohacky (8) am effektivsten, während bei den Vorarlbergern Fuchs (15), Tumler (15) und Kevric (13) besonders gut trafen.

 

 



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