ÖMS Vorrunde Okt. 2010 (1.11.10)

Berichte der Veranstalter auf der ÖBV-Seite

Am Samstag besuchte man ein XXL-Restaurant, zu fünft wurden 4 kg Essen vernichtet. (Chicken Wings, Schnitzel mit Pommes, und wenig Salat) Nach dem Essen ging es in die Jugendherberge Myhrtengasse, um 24.00 Uhr lagen „fast" alle in den Betten. Nach der längeren Nacht (Zeitumstellung) kam man munter in der Längenfeldgasse an.
Der erste Gegner war die Heimmannschaft, Basket Clubs of Vienna.


Zum Spiel: Das erste Viertel fing genauso an, wie man es sich nicht wünschte. Zwei schnelle Fouls von Simon, einfache verlegte Körbe und gegen das Pick & Roll hatte man kein Lösungsmittel. So stand es -7 nach dem ersten Viertel. (10:17). Dann ging ein Ruck durch die Löwentruppe und ringsum Simon und Georg ging die Post ab. Um jeden Ball wurde gefightet, Lay-ups getroffen, sogar ein Technisches Foul, weil man zu aggressiv Ball geschrieen hatte. Halbzeitstand: 31:29


Nach einem ausgeglichenen dritten Viertel, in dem Simon innerhalb von 3 Sekunden 2 Fouls machte und mit schon 4 auf der Bank platznehmen durfte, zeigt die Mannschaft ihren wahren Charakter und kämpfte tapfer weiter. Das Spiel schwankte zwischen +3 und -3 Punkten (52:51 für Dornbirn nach 3 Viertel).

 

Das 4. Viertel war dann ein Nervenkrieg, die Führung wechselte ständig. Bei +4 und noch neun Sekunden zu spielen, ließ man einen Lay-up zu. Mit einer 2-Punkte Führung und fünf Sekunden zu spielen wurde der Ball in der eigenen Spielfeldseite eingeworfen. Harald wurde gefoult und verwarf den ersten Freiwurf, nach kurzer Absprache mit dem Coach verwarf er extra den zweiten und Basket Clubs of Vienna bekam nicht einmal mehr eine Wurf Richtung Korb. Das Spiel gewonnen und die Erleichterung der Spieler und des Coaches waren spürbar. Endstand 62:60


Simon 16 (2`Dreier), Harald 15, Luka 11 (1 Dreier), Georg 5, Timo 5, Raphael 4, Manuel 3, Fabio 2

Nach dem knappen Sieg wurde eine kurze Wasserpause eingelegt und sich schnell Energie durch Traubenzucker zugeführt. Jetzt hieß es für die Junglöwen die „Haie aus Kornneuburg" zu verspeisen.


Die Löwen fingen bissig an und Harald war nicht zu stoppen, allerdings wurden einfache Lay-ups vergeben und Kornneuburg war einfach ein bisschen frischer. Nach dem ersten Viertel stand es 15:13 für die Lions. Ein kleiner Wehrmutstropfen blieb, weil Simon mit Problemen an seinem Rücken kämpfte und daher nicht mehr eingesetzt werden konnte. Im zweiten Viertel traf man dann die einfachen Sachen und der Vorsprung wurde auf 17 Punkte ausgebaut. Durch die starke Defense wurden nur sechs Punkte zugelassen. (36:19)


Dann kam der Bruch im 3. Viertel, nachdem die "Sharks" auf Zonen Defense umschalteten, und wir keine Fastbreaks mehr liefen. Der Vorsprung blieb konstant zwischen 15 - 12 Punkten, durch die Presse kam man immer wieder zu einfachen Punkten. Das Spiel geigte nun so vor sich hin, doch die Gegner kamen nie näher als 12 Punkte. Nach drei Vierteln stand es 45:31 und das Endergebnis 63: 49 spiegelte auch den Müdigkeitsfaktor wider.


Harald 17, Luka 15, Fabio 8, Simon 7(1 Dreier), Manuel 6, Raphael 6, Georg 3, Dennis 1


Nachdem Spiel wurde einen Fullspeed Dusche eingelegt, eine Pizzaschnitte am Bahnhof verdrückt und sich dann zu zwölft in zwei Abteile gequetscht.



Spieler:


Simon Tumler: Der Captain der Mannschaft, der seine Fouls sehr schnell runterklopfte aber wenn es um die Wurst ging war er zur Stelle. Durch eine Verletzung konnte er im zweiten Spiel nur wenige Minuten spielen, zeigte in diesen aber seine Klasse.


Harald Fuchs: Der „Kehlegga" der einen unwiderstehlichen Zug zum Korb hatte, konnte kaum gestoppt werden. Nur die Freiwürfe lagen ihm noch nicht, weil die auch zu weit weg sind. Kämpfte um jeden Ball und spielte sehr gut.


Luka Kevric: Der Shooter der komischerweise für seine Verhältnisse viele Schritte machte. Beim Zug zum Korb scorte er eine Vielzahl seiner Punkte, in der Defense manchmal ein bisschen „Faul", ansonsten zwei starke Partien.


Georg Weber: Zog sich im letzten Spiel ein blaues Auge zu, welches irgendwie gut zu ihm passte, weil er um jeden Ball fightete und dabei nicht auf seinen Körper achtete. In der Offense kaum Fehler, und in der Defense zur Richtigen Zeit am Richtigen Ort, meistens zumindest.

 

Manuel Sauerschnig: Machte zwei gute Partien, stark von der Freiwurflinie. Keine Angst vor der Penetration (auch nachdem er einen ziemlich harten Bodycheck einstecken musste), scorte ein wichtiges And-1 im ersten Spiel und überzeugt mit seiner wunderschönen Wurfform.


Raphael Schilcher: Spielte super Defense, bekam sogar ein Technisches Foul, weil er den Gegner zu aggressiv verteidigte. Hatte einige schöne Pässe auf die Big Men. In der Defense ein Macht, der Point Guard hatte unter seiner Beobachtung immer eine schwere Zeit.


Fabio Söhnel: Der Sonnyboy aus Altach, zupfte ein paar wichtige Rebounds. In der Defense versuchte er jeden Wurf zu blocken, was ihm zwar gelang aber danach meistens ein Pfiff die Halle erschütterte. Traf einen wunderschönen linken Hookshot und war in der Defense sehr aktiv.


Timo Gorbach: Spielt zwei super Partien, traute sich viel zu, nahm Würfe und traf sie auch. Griff sich ein paar offensive Rebounds, war ein zweimal ein bisschen orientierungslos in der Defense und durfte gegen Vienna einen 2-m-Riesen verteidigen.


Dennis Cör: Spielte brave Defense gegen den Point Guard. War schnell auf den Füßen, wollte sich gegen drei Leute durchsetzen, plumpste aber nach hinten. War beim Pizza bestellen mit Abstand der Schlaueste und bekam einen Karton. Eine wichtige Stütze für das Team.


Benjamin Bargetz: Griff sich im zweiten Spiel einen Traumsteal und pfefferte dann die Murmel gegen das Brett als würde man in der HS Haselstauden spielen. Ansonsten sehr konstanter Spieler der kaum Fehler machte, und er weiß „fast" alle Hauptstädte in Europa, Amerika und Asien.

 



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