Sep 2017 04 Sieg und Niederlage in Rosenheim

Die Raiffeisen Dornbirn Lions belegen beim Herbstfestturnier in Rosenheim nach einem Sieg im Halbfinale und einer Niederlage im Finale den 2. Platz.

2. Platz für Löwen in Rosenheim!

Für die ersatzgeschwächten Löwen die ohne Kevric, Atterbigler, Weber, Holzer, Schmid und Jussel nach Rosenheim reisten, waren die beiden Spiele eine weitere Standortbestimmung. So sah es auch Coach Merino„Wir haben unter diesen Umständen sehr gut gearbeitet. Nach über 4 Stunden Anreise hat die Mannschaft im 1. Spiel teilweise wirklich sehenswert und vor allem ihr offensives Potenzial gezeigt. Im 2. Spiel haben wir nicht mehr so gut getroffen und aufgrund der kurzen Rotation auch Ermüdungserscheinungen gezeigt. Trotzdem hat die Mannschaft großen Einsatz gezeigt. Jetzt wissen wir, woran wir in den nächsten drei Wochen bis zum Saisonstart arbeiten müssen.“



Raiffeisen Dornbirn Lions – TSV Vilsbiburg 92:76 (28:21, 49:37, 72:53) 
Lions: Arruti 27 (6 Dreier), Brajkovic L. 22, Vicens 21 (2), Dodig I. 10, Gmeiner 9(2), Dodig V. 3 (1), Buljubasic 2; Brajkovic F.

Nach über vier Stunden Anfahrt durch Regen und Stau präsentierten sich die Löwen im 1. Spiel  des Herbstfestturniers in Rosenheim von Beginn an hellwach. Mit einem 7:1 Start gegen den Regionalliga Vize-Meister Vilsbiburg Baskets waren Arruti &Co sofort auf Betriebstemperatur. Der Pointguard der Lions war es dann auch, der die entscheidenden Nadelstiche setzte. Mit drei Dreipunktern in Serie bringt Arruti die Löwen bis zur 6. Minute mit 23:12 in Führung, die die Dornbirner im ganzen Spiel nicht mehr abgeben. Im 2. Viertel verstärken die Löwen ihre Defensive und lassen nur noch 14 Punkte des Gegners zu. Vor allem Inside dominierten die Lions, Toni Vicens mit 8 und Luka Brajkovic mit 9 Punkten waren für den Gegner kaum zu kontrollieren. Auch im 3. Viertel änderte sich an den Verhältnissen nicht viel. Die Löwen bauen den Vorsprung auf knapp 20 Punkte aus. Im letzten Abschnitt schöpfen die Vilsbiburger mit einem 7:1-Run noch einmal Hoffnung, aber je ein Dreipunkter von Sebastian Gmeiner und Toni Vicens sorgen frühzeitig für die Entscheidung.


Raiffeisen Dornbirn Lions – Hellenen München 62:74 (16:20, 28:38, 40:54) 
Lions: Brajkovic L. 16, Dodig I. 11 (1), Gmeiner 9 (1), Brajkovic F. 8, Arruti 7, Vicens 6, Dodig V. 5 (1), Buljubasic.

Die Lions starten schlecht in das Finalspiel und liegen rasch mit 2:8 zurück. Während der gesamten Hälfte finden die Löwen keinen Rhythmus. In der Offensive fallen die Würfe nicht und auch defensiv gelingt es den Dornbirnern nicht, die Münchner zu stoppen. Dazu kommen allein in den beiden ersten Viertel 9 Ballverluste. Auch in der 2. Halbzeit ändert sich an der Spielanlage nicht viel. Die Bayern kontrollieren das Geschehen und haben auf jeden Versuch der Löwen, den Rückstand zu verkürzen, die passende Antwort. Obwohl Neuzugang Vicens in der 2. Halbzeit mit Rückenproblemen nicht mehr eingesetzt werden kann, geben die Dornbirner nicht auf. Am Ende fehlt im letzten Viertel aber doch die Energie, um die entscheidende Wende einzuleiten, und die Löwen müssen den Turniersieg den Münchnern überlassen. 
 


Trotz starken 16 Punkten im Finale von Luka Brajkovic konnten sich die Lions gegen die Münchner nicht durchsetzen.

Ivica Dodig entwickelt sich mehr und mehr zum Leistungsträger.

 

 

 

#WEAREGETTINGBIGGER



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