Bitteres Saisonende

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UBC St. Pölten - Raiffeisen Dornbirn Lions 77:64 (21:16, 44:39, 55:46)
Lions: Medori 14 (14 Rb), Walker 2, Bas 13, I. Dodig 8, Gmeiner 6, Pecek 7, Brajkovic 1, Kevric 14.
St. Pölten: Koroschitz 24, Speiser 21, Pöcksteiner 12.
 
Die Raiffeisen Dornbirn Lions haben sich mit einer Niederlage beim UBC St. Pöltenfrühzeitig in die Sommerpause begeben. Im entscheidenden 2. Viertelfinale konnten die Löwen nicht mehr zulegen. Ohne Ander Arruti und ohne Valentin Dodig, Harun Buljubasic und Dominik Jussel (alle beruflich verhindert) waren die Löwen zum entscheidenden Spiel angetreten.  Bis zur 8. Minute führten die Mannen von Coach San Miguel noch mit 13:14, ehe der erste 7:0-Lauf der Gastgeber für einen 20:14-Rückstand sorgte. Diesem Rückstand liegen die Löwen das gesamte Spiel hinterher.  Gleich zu Beginn fingen sich Medori&Co einen 9:1-Lauf zum 30:17 ein, was die erste zweistellige Führung der Niederösterreicher bedeutete. 

Doch bis zum Viertelende kämpften sich die Löwen wieder heran. Ivica Dodig verkürzte kurz vor dem Wechsel auf 42:36 und Luka Kevric machte mit einem Dreipunkter zum 44:39 das Spiel wieder offen. Doch nach der Pause wurden die Löwen erneut kalt erwischt. Sie blieben vier Minuten ohne Korberfolg, vernagelten 5 Würfe und produzierten 2 Turnover, was die Gastgeber wieder zur 52:39-Führung nützten. Timur Bas schaffte es in der 28. Minute mit zwei Freiwürfen zum 55:46, den Rückstand wieder einstellig zu machen. In der 34. Minute waren die Dornbirner dann sogar auf 60:53 dran, aber drei weitere Ballverluste später war das Spiel bei 68:53 entschieden.

Meinungen:
Markus Mittelberger, Sportdirektor Lions: „Gratulation an St. Pölten, sie waren in beiden Spielen die bessere Mannschaft. Wir haben gesehen, wie wichtig Ander Arruti für uns ist. Wir können einen Spieler seiner Qualität nicht so einfach ersetzen. Die Mannschaft hat in der Serie keinen Punch gehabt, zu viele Leistungsträger haben nicht in Hochform agiert. Dass wir in 2 Spielen 44 Ballverluste produzieren, sagt eigentlich alles. Wir werden jetzt die Saison analysieren und dann dir richtigen Schlüsse ziehen.“ 

Daten und Fakten: 
Javier Medori ist der Mister Double-Double. Am Wochenende lieferte der Mann aus Ibiza sein insgesamt 18. Double-Double in 24 Spielen!

Bemerkenswertes:
Die Lions haben in den Play-Offs nicht annähernd ihre Stärke abrufen können. Erzielten sie im Grunddurchgang im Schnitt 89,3 Punkte (#1), sank dieser in den Play-offs auf 70,5! Und auch was die Effizienz betrifft, sind die Löwen eingebrochen: 108 Effizienzpunkte im Grunddurchgang (#1) folgten magere 76,5 in den Play-Offs. 


#WIRSINDDORNBIRN

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