Blackbirds zu stark

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Raiffeisen Dornbirn Lions – Jennersdorf Blackbirds 69:77 (16:18, 30:37, 54:51)
Lions: Arruti 21, Medori 9, Sanchez 12 (10 Reb), Kevric 5, Bas 11, V. Dodig 2, Gmeiner 9, I. Dodig, Buljubasic, Brajkovic, Marceta.
Blackbirds: S. Koch 21, B. Koch 15, Horvath 13.

Die Lions beginnen äußerst fehlerhaft und laufen von Beginn an einem Rückstand hinterher. In der Offensive fallen die Würfe nicht und acht Ballverluste prägen im Wesentlichen das zerfahrene Spiel der Löwen. Bis zur ersten Viertelpause liegen die Gastgeber mit zwei Punkten im Rückstand. Im 2. Viertel sinkt die Trefferquote der Hausherren weiter. Nur einer von 11 Versuchen jenseits der Dreierlinie ist erfolgreich. Diese Schwäche nutzen die Gäste aus und sie führen zwischenzeitlich mit über 10 Punkten. Bis zu Pause können sich die Löwen nochmals heranarbeiten und mit 30:37 geht es in die Pause. Dort findet Coach San Miguel offenbar die richtigen Worte, denn nach dem Wechsel steht ein anderes Lions-Team auf dem Feld. In der 25. Minute bringt Ander Arruti sein Team erstmals in Führung.

Die Burgenländer zeigen sich aber unbeeindruckt und bleiben an den Gastgebern dran. Trotzdem wandeln die Löwen den Pausenrückstand in eine 54:51-Führung um. Im letzten Viertel haben Arruti&Co den besseren Start und nach Dreiern von Timur Bas und Sebi Gmeiner liegen die Heimischen mit 62:53 in Führung. Jennersdorf reagiert mit einem Timeout und kommt plötzlich wieder ins Spiel zurück. Jetzt wogt das Spiel hin und her. Die Löwen führen bis zur 37. Minute, ehe der Meister eiskalt zurückschlägt. Zunächst versenkt Sebastian Koch einen Dreier zum 66:69 und schockt damit die Löwen. Beim Stand von 68:71 scheitern die Gastgeber in einem Angriff dreimal von der Dreierlinie und im Gegenzug versenkt Horvath zwei Freiwürfe zum 68:73. Damit ist die Entscheidung gefallen und die Burgenländer nehmen die Punkte mit in den Osten.

Meinungen:
Borja San Miguel, Headcoach Lions: „Mit so einer Wurfquote kann mein kein Spiel gegen den Meister gewinnen.“
Daniel Müllner, Headcoach Jennersdorf: „Wir haben heute hart gefightet. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, weil wir gewonnen haben, obwohl wir körperlich unterlegen waren. Wir haben am Ende die Big Plays gemacht."

Daten und Fakten: 
Der entscheidende Faktor in diesem Schlagerspiel war wohl die Quote von der Dreipunktelinie. Da waren die Löwen mit nur 6 Treffern bei 28 Versuchen (21%) dem Meister deutlich unterlegen. Die Burgenländer trafen 13 ihrer 31 Versuche (42%) und waren damit doppelt so erfolgreich wie die Löwen.

Spieler des Abends:
Zum 2.Mal erzielte Adrian Sanchez ein Double-Double. Mit 12 Punkten und 10 Rebounds. Dabei blieb der Spanier mit 5 Treffern bei 5 Versuchen vom Zweier makellos und erzielte mit 20 Effizienzpunkten den höchsten Wert der Löwen.


#WIRSINDDORNBIRN 

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