Sieg ist Sieg

TOP-AKTUELL


Raiffeisen Dornbirn Lions – Deutsch Wagram Alligators 87:64 (20:8, 32:32; 60:61)
Lions: Arruti 13 (7 Assist), Medori 22 (10 Reb), Sanchez 11, Kevric 14, Bas 12 (16 Reb), V. Dodig 2, Gmeiner 8, I. Dodig 5, Buljubasic, Marceta.
Alligators: Rotter 13, Wlasak 8, Schmid 7.


Die Gastgeber beginnen stark und Ander Arruti versenkt gleich zwei Dreipunkter. Die schnelle 8:5 Führung tut den Gastgebern nicht gut, denn es dauert bis zu 7. Minute, ehe Luka Kevric mit einem weiteren Dreier wieder anschreibt. Doch die Löwen finden keinen Rhythmus, vergeben in Serie freie Würfe. Erst Sebi Gmeiner ist in der 8. Minute zum 13:6 erfolgreich. Jetzt kommt der Löwen-Motor aber langsam ins Laufen und bis zum Viertelende bauen die Gastgeber den Vorsprung auf 20:8 aus. Wer geglaubt hatte, jetzt würden die Löwen befreit aufspielen, sah sich getäuscht. Zunächst verkürzten die Gäste auf 24:18, weil bei den Lions ordentlich Sand im Getriebe ist. Die Alligators spielen immer couragierter, kommen auf 28:24 heran und in der 19. Minute sogar auf 30:30. Mit 32:32 geht es in die Pause. Nach der Pause setzten die Gäste dort fort, wo sie aufgehört haben. Sie gehen mit einem Dreipunkter in Führung und in der 23. Minute steht es gar 34:41.

Der Tiefpunkt für die Löwen ist erreicht. Ivica Dodig erzielt dann einen Dreipunkter zum 37:41 und wenig später holt Javier Medori mit einem Dreier zum 42:41 die Führung zurück. Als Sebi Gmeiner einen weiteren Dreier zum 50:45 versenkt, haben die Löwen wieder Kontrolle über das Spiel. Kurz vor Ende des Viertels führen die Gastgeber mit 58:51 und Javi Medori erhöht auf 60:51. Im letzten Abschnitt bauen die Löwen den Vorsprung weiter aus. Zunächst erhöht Sebi Gmeiner in der 34. Minute mit einem Dreipunkter auf 66:53, dann jagt Luka Kevric einen weiteren Dreier durch die Reuse und die Löwen liegen mit 69:53 vorne. Jetzt spielen die Gastgeber ihre Stärken aus und siegen noch deutlich mit 87:64.

Meinungen:
Borja San Miguel, Headcoach Lions: „Wir haben lange Zeit nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir waren defensiv nicht aggressiv genug und haben offensiv ohne Entschlossenheit agiert. Wir haben uns heute leider nicht von unserer besten Seite präsentiert.“
Markus Mittelberger, sportlicher Leiter: „Ich dachte, wir seien als Mannschaft weiter. So darf man vor dem eigenen Publikum einfach nicht auftreten. Die Mannschaft wirkte unkonzentriert und stellenweise überheblich. Das Publikum hat ein anderes Auftreten verdient.“

Daten und Fakten: 
Die Löwen haben praktisch alle Vergleiche mit dem Gegner gewonnen. Das Rebound-Duell allerdings sehr knapp mit 40:36. 18 Turnover gegen den Tabellenletzten sagen eigentlich schon alles.

Spieler des Abends:
Zwei Spieler holten sich ein Double-Double: Javier Medori mit 22 Punkten und 10 Rebounds sowie Timur Bas mit 12 Punkten und starken 16 Rebounds. Auch was die Effektivität betrifft, waren beide mit 27 bzw. 24 die besten ihres Teams.

 

 

Wir sind Basketball!

Zurück