Lions siegen gegen KOS

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Raiffeisen Dornbirn Lions – KOS Celovec 83:79 (18:14, 37:35, 61:52)
Lions: Sanchez 18, Medori 15, Arruti 15, Bas 14, Kevric 14, I. Dodig 4, S. Gmeiner 2, V. Dodig 1.
KOS: Primc 22, Bajc 15, T. Huber 13.


Die Lions starten mit 6:2 in das Spiel, aber KOS reagiert sofort und legt einen 0:7-Lauf aufs Parkett. Die Löwen sind offensiv weiterhin kalt. Zwar gleichen die Gastgeber schnell aus und gehen anschließend mit 12:11 in Führung, aber gerade von der Dreipunktelinie fällt nichts. Bis zum Viertelende führen die Löwen mit 18:14, aber die Dreierquote ist mit einem Treffer bei 11 Versuchen unterirdisch. Nach dem Wechsel setzen sich die Löwen bis zur 14. Minute auf 28:19 ab, aber zwei Minuten später steht es nur noch 30:24. Dann versenkt Javi Medori einen Dreipunkter und verschafft seinem Team etwas Luft. Aber die Löwen bleiben in der Offensive unkonzentriert und defensiv harmlos. Das Resultat ist ein weiterer 2:11-Lauf. Beim Stand von 35:35 bringt Ander Arruti seinem Team mit dem letzten Wurf noch die Halbzeitführung.

Nach der Pause sorgt Luka Kevric mit einem Dreier vom Parkplatz für Staunen, aber die Löwen kommen nicht wirklich weg und in der 26. Minute steht es 46:45. Dann übernimmt Ander Arruti die Kontrolle über das Spiel. Er stellt mit einem Dreipunktespiel auf 55:48. Zwei Angriffe später ist es wieder der spanische Guard, der den Vorsprung auf zehn Punkte schraubt. Mit einer 61:52-Führung geht es ins letzte Viertel. Hier erhöht zunächst Sebi Gmeiner mit Fastbreak auf 63:52, aber die Kärntner kämpfen weiter um ihre Chance und kommen auf 67:62 heran. Ales Primc verkürzt mit einem Dreipunkter sogar auf 70:67. Die Gastgeber erhöhen noch einmal die Intensität in der Defensive und bauen die Führung bis zur 38. Minute auf 78:71 aus. Aber die Mannschaft aus Klagenfurt kommt wieder bis auf 82:79 heran, doch die Löwen bringen das Spiel nach Hause.

Meinungen:
Borja San Miguel, Head Coach Dornbirn Lions:
„Es war kein gutes Spiel von uns heute, aber das kann man sich nicht immer aussuchen. Es kommt auch immer auf den Gegner an. Wir haben heute nicht 100% abrufen können und machten das Spiel länger spannend als es nötig gewesen wäre. Das war nicht toll, aber wir haben nun wieder eine harte Arbeitswoche vor uns und konzentrieren uns auf das nächste Spiel.“
Sebastian Gmeiner, Spieler Lions: „Ein schwieriges Spiel gegen Kos. Nachdem wir in den letzten fünf Tagen schon zwei Spiele in den Beinen hatten, sind wir ein bisschen lasch aufs Parkett gekommen und haben den Sack irgendwie nicht zumachen können. Was für mich aber das Allerwichtigste ist, dass wir am Schluss gewonnen haben und morgen interessiert niemanden mehr, wie wir gewonnen haben, Hauptsache wir haben zwei Punkte geholt.“

Daten und Fakten:
Die Lions bleiben von der Dreipunktelinie das ganze Spiel über glücklos, nur 4 von 24 Versuchen finden ihr Ziel (16,7%). Die Gäste waren hier mit 10 von 22 (45,5%) deutlich stärker. Die Löwen gewannen dafür den Vergleich bei den Rebounds (38:34), den Assists (29:19), den Steals (13:10) und den Ballverlusten (18:22), was schlussendlich für den knappen Sieg gereicht hat.

Spieler des Abends:
Eine Leistung ist ganz besonders bemerkenswert. Ander Arruti hat in den letzten drei Spielen jeden seiner Freiwürfe getroffen! Gestern waren es 7 von 7. Im Cup gegen Kapfenberg versenkte der Guard 8 von 8 und gegen BBC Nord sogar 10 von 10. Das ergibt die bemerkenswerte Bilanz von 25 getroffenen Freiwürfen in Serie. Wir sind gespannt, wie lange diese Serie hält.


#WEAREDORNBIRN

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