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Basket Flames Vienna - Raiffeisen Dornbirn Lions 81:86 (21:17, 40:41, 60:64)
Lions: Arruti 14 (6/6 FW), Medori 23 (8 Reb.), S. Gmeiner 13 (10 Ass), Kevric 12, Tobar 12, Bas 7, Sanchez 7 (9 Reb.) V. Dodig 6, Brajkovic 2, Buljubasic.
Flames: Vay 27, Stadelmann 14, Alturban 11.


Lange haben die Raiffeisen Dornbirn Lions warten müssen - jetzt ist es geschafft. Die Messestädter sichern sich die Teilnahme an den Halbfinals der B2L. Nach dem Heimsieg vor einer Woche stellten die Löwen in Wien mit einem Sieg die Serie auf 2:0. Jetzt warten die Jennersdorf Blackbirds auf die Löwen. Das Spiel in Wien begann zwar mit einer 0:4-Führung der Dornbirner, doch dann legten die Flames so richtig los, zogen bis zur 6. Minute auf 12:7 davon und gingen mit einem 21:17 in die Viertelpause. In den 2. Abschnitt starteten die Löwen mit einem 0:5-Lauf und in der 14. Minute führten sie mit 27:32. Die Flames lassen sich jedoch nicht abschütteln und mit einem 40:41 geht es in die Pause. Wieder haben die Dornbirner den besseren Start, gehen schnell mit 40:47 in Führung.

Die Flames zeigen sich unbeeindruckt und drehen das Spiel kurz vor Viertelende sogar zu einer 58:57 in Führung. Ein Dreier von Sebastian Gmeiner und ein Zweipunkter von Luka Kevric sorgen aber für eine erneute 4-Punkte-Führung, die bis zum Schlussviertel hält. Erneut starten die Löwen sehr stark. Je ein Dreipunkter von Javier Medori und Luka Kevric machen die Lions-Führung bei 60:70 erstmals zweistellig. Doch der Favorit lässt die Gastgeber nochmals auf 68:72 herankommen. Zwar kann Javier Medori mit einem weiteren Dreier zum 68:75 seinem Team etwas Luft verschaffen, aber Fabricio Vay versenkt einen Dreier und Dominik Alturban bringt sein Team mit zwei Freiwürfen auf 73:75 heran. Ander Arruti stellt mit einem weiteren Dreier auf 73:78 und als Sebi Gmeiner etwas mehr als zwei Minuten vor dem Ende das 75:80 erzielt, scheinen die Gäste wieder die Kontrolle über das Spiel zu haben.

Die Basket Flames geben allerdings nicht auf und angeführt von Fabricio Vay gehen sie eine Minute vor dem Ende sogar mit 81:80 in Führung. Anschließend schicken die Flames ausgerechnet Ander Arruti an die Linie, der beide Freiwürfe sicher versenkt. Bei 81:82 stoppen die Lions den nächsten Angriff, die Gastgeber foulen wieder Ander Arruti und der erhöht 16 Sekunden vor dem Ende auf 81:84. Jetzt steht die Verteidigung der Löwen felsenfest und verhindert einen erfolgreichen Abschluss der Flames. Javier Medori holt sich den Rebound, wird gefoult und schickt sein Team mit zwei erfolgreichen Freiwürfen ins Glück.

Meinungen:
Franz Zderadicka, Coach Flames: Wir waren in beiden Spielen bis zur Schlussphase knapp dran und hatten in beiden Spielen unsere Chance zu gewinnen. Schlussendlich hat Dornbirn mit dem dichteren Kader verdient den Aufstieg geschafft. Wir gratulieren und wünschen ihnen noch viel Erfolg.
Borja San Miguel, Coach Lions: Wir sind sehr glücklich, dass wir in der nächsten Runde sind. Gratulation dem gesamten Verein und unseren Fans. Es war harte Arbeit bisher und das setzen wir nun fort.
Filip Brajkovic, Spieler Lions: Wir wollten heute unbedingt gewinnen, um kein Entscheidungsspiel zu haben. Wir sind nervös gestartet, sind aber immer aggressiver geworden und konnten unsere Würfe treffen. Wir haben uns in der Defense schwergetan, konnten jedoch am Schluss durch viel Einsatz gewinnen.

Zahlen bitte:
Die Lions haben auch in der Statistik knapp gewonnen: 22:18 Assists, 41:38 Rebounds, 9:6 Steals und 86:81 Effektivität. Dazu 39% zu 36% vom Zweier und sehr starke 95% zu 91% von der Freiwurflinie, lediglich bei den Dreipunktern mussten die Löwen den Gastgebern den Vortritt lassen (39% zu 41%).

Spieler des Abends:
Aus dem homogenen Team mit sechs Spielern, die zweistellig punkteten, ragte einer doch heraus: Kapitän Sebi Gmeiner war mit 25 Effizienzpunkten der beste Löwe. Auch sein Plus/Minus-Wert war mit plus 13 der beste aller Löwen. Daneben legte der Kapitän mit 13 Punkten und 10 Assist ein Double-Double auf, das er mit 5 Rebounds und 3 Steals garnierte.


#WEAREDORNBIRN

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