Der neue Denker

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Für Coach Thomas Roijakkers beginnt bald seine erste Saison in der ZWEITEN Basketball Bundesliga. Mittlerweile ist der 41-jährige Niederländer seit einigen Wochen in Dornbirn zuhause und gewöhnt sich, langsam aber doch, an seine neue Heimat. Wir haben bei Coach Roijakkers etwas genauer nachgefragt und wollten mehr über seine Erwartungen, aber auch über seine Vergangenheit erfahren.


Willkommen in Dornbirn, Coach. Sie sind jetzt schon eine Weile hier, wie gefällt Ihnen Dornbirn und die Umgebung bislang?

Coach Roijakkers: Meine ersten Eindrücke von Dornbirn sind äußerst positiv. Ich mag es, wenn ich schon vor meiner Arbeit etwas die Umgebung erkundschaften kann, denn so lerne ich die Stadt, die Kultur aber auch die allgemeine Atmosphäre etwas kennen, denn unter der Saison bleibt mir dafür nicht allzuviel Zeit. Die Landschaft ist unglaublich schön und auch die Berge rundherum sind beeindruckend. Bislang habe ich es auf den Karren geschafft, war etwas im Stadtzentrum, natürlich in Lindau und am Bodensee, sowie im traditionellen Rolls-Royce Museum.

Das Training läuft ja bereits, Sie haben mittlerweile ja auch schon Spieler und Management kennengelernt. Wie unterscheiden sich die Raiffeisen Dornbirn Lions von Ihren ehemaligen Vereinen?

Coach Roijakkers: In den letzten zwei Clubs in denen ich tätig war, vor allem bei Spirou Charleroi, war alles miteinander wirklich sehr professionell. Natürlich ist das ein anderes Level wie hier in Dornbirn, das ist jedoch keineswegs etwas Negatives. Ich war damals auch in der deutschen Pro B tätig und dort war vieles genau gleich wie hier in Dornbirn.

Wie Sie bereits angesprochen haben waren Sie in Deutschland tätig. Kann man auch das Spiel-Level mit dem aus der ZWEITEN Basketball Bundesliga vergleichen?

Coach Roijakkers: Als ich damals noch in der Pro B war, waren die Regeln etwas anderst. Da gab es zum Beispiel drei Amerikaner und zwei davon durften immer nur gleichzeitig auf dem Spielfeld stehen. Jetzt ist mittlerweile nur noch ein Legionäre erlaubt, darum ist das wirklich sehr schwer zu sagen, aber es geht defintiv in die ungefähr gleiche Richtung.

Was wissen Sie denn schon über die ZWEITE Basketball Bundesliga. Kennen Sie die Mannschaften oder Spieler?

Coach Roijakkers: Ich sorge mich immer sehr über mein eigenes Team, denn das kann ich im Endeffekt auch wirklich kontrollieren und nur das zählt. Ich bin hier um das Team besser zu machen und den Jungs zu helfen und auf das werden wir uns nicht nur jetzt, sondern auch in den kommenden Monaten fokussieren.

Die Mannschaft befindet sich ja noch mitten in der Preseason. Was erwarten Sie von den verschiedenen Spielern und was wird Ihre persönliche Herausforderung sein?

Coach Roijakkers: Für mich zählt eigentlich nur, dass die Spieler Ehrgeiz zeigen und hart an sich arbeiten wollen, denn dadurch wächst auch ihre mentale Stärke. Das ist im Großen und Ganzen das Konzept dafür, dass die Spieler jeden Tag besser werden können. Ich will einfach, dass die Spieler wissen was Sie tun und dabei ist mein ganz persönliches Ziel, dass sie sich und ihre Erwartungen selbst übertreffen.

Sind Sie dieser wirklich strenge Trainer-Typ, wie würden Sie sich selbst so beschreiben?

Coach Roijakkers: Diese Antwort bekommen Sie wahrscheinlich am besten von meinen ehemaligen Spielern und Mitarbeitern, aber ich würde sagen, dass ich sehr diszipliniert mit den Spielern umgehe, das aber in einer wirklich fairen Art und Weise. Dabei lege ich neben dem Team-Training auch viel Wert auf Kommunikation, um den einzelnen Spielern auch wirklich konstruktiv helfen zu können.

Defense war Ihnen ja von Anfang an sehr wichtig. Wird das der Schlüssel zum Erfolg sein?

Coach Roijakkers: Ich glaube nicht, dass es hier eine großartige Formel oder Ähnliches gibt. Die Spieler müssen verstehen, dass man als Spieler und als Team nur dann wachsen kann, wenn man sich auch mental auf eine höhere Ebene begibt, und das funktioniert eben mit sehr viel Arbeit und Training.

Besonders unter dem Korb schaut es bei den Löwen noch nicht allzu rosig aus, denn mit Sanchez und Medori fehlt es den Löwen doch an Größe. Gibt es da einen konkreten Plan?

Coach Roijakkers: Wir sind ja noch vor der Saison, deshalb haben wir noch ein wenig Zeit. Mario Tobar kommt bald aus Spanien zurück, wir werden dennoch definitiv weiter die Augen nach einem Inside-Spieler offen halten.

Nicht mehr allzulange bis es für Sie hier in Dornbirn also richtig losgeht. Auf was freuen Sie sich denn am meisten?

Coach Roijakkers: Ich freue mich einfach bis es endlich losgeht und natürlich auch, auf erfolgreiche und hoffentlich intensive Trainingseinheiten.

Danke.


#WEAREDORNBIRN

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