Erneut zeigen die Löwen viel Moral!

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Mattersburg Rocks - Raiffeisen Dornbirn Lions 73:62 (18:17, 34:25, 44:47)

Lions: Urbonavicius 21 (10 Reb), Gmeiner 14 (10 Reb und 7 Ass), L. Erath 9 (7 Reb), Brajkovic 9 (8 Reb und 5 St), Ratt 6, Pitscheider 3.

Rocks: Ware 28, Soldo 21, Nicoli 9Huber 22, Sliskovic 21,  Heine 16. 

 

Die Löwen starten auch ins zweite Spiel nach dem Re-Start der Meisterschaft bei Titelfavorit Mattersburg furchtlos. Als Benius Urbonavicius seinen 2. Dreipunkter versenkt, führen die Löwen mit 10:4. Dann bleiben die jungen Löwen allerdings vier Angriffe korblos und die Gastgeber gewinnen langsam die Kontrolle über das Spiel. Bis zum Viertelende steht es 18:17 für die Rocks.  Auch im 2. Abschnitt halten die Gastgeber den Druck hoch und bauen den Vorsprung bis zur Pause auf 34:25 aus. Doch die Dornbirner kommen extrem stark aus der Pause zurück. Sie legen einen 7:0-Lauf aufs Mattersburger Parkett und in der 24. Minute gelingt Youngster Luis Erath mit einem Lay-up der Ausgleich. Das Spiel ist jetzt wieder offen und in der 37. Minute ist es Kapitän Sebi Gmeiner, der mit fünf verwandelten Freiwürfen die Lions 43:40 in Führung bringt. Die Rocks reagieren sofort und holen sich die Führung zurück, aber erneut ist es Luis Erath, der mit einem Dreipunkter für das 47:44 sorgt.

Im letzten Abschnitt holen sich die Gastgeber rasch die Führung zurück. Maximilian Ratt kann noch einmal auf 51:49 verkürzen. Jetzt ist das Spiel ein offener Schlagabtausch. Die Löwen bleiben nach je einem Dreipunkter von Sebi Gmeiner und Benius Urbonavicius auf 58:55 dran und als auch Filip Brajkovic von jenseits der Dreierlinie trifft, steht es nur noch 54:52 für den Favoriten. Wieder gelingt den Gastgebern ein Mini-Run zum 62:55, doch erneut jagt Sebi Gmeiner einen Dreier durch den gegnerischen Korb. Es steht 62:58 für die Rocks, die jetzt ihre ganze Routine auspacken. Ein weiterer Dreipunkter von Jan Nicoli und ein Zweier von Garry Ware sorgen für die endgültige Entscheidung.

Am Ende bleiben die Löwen zwar sieglos, aber die junge Mannschaft hat erneut bewiesen, dass mit ihr noch zu rechnen sein wird.

Meinungen:

Thomas Roijakkers (Headcoach Lions): „Zuallererst Gratulation an den Coach und das Team von Mattersburg zum Sieg. Ich bin aber extrem stolz auf meine Burschen. Hierher zu kommen, ist keine leichte Aufgabe, denn Mattersburg ist eine sehr starke Mannschaft. Mit nur sechs Spielern waren wir gehandicapt, aber ich denke, das war heute ein klares Zeichen, dass wir bereit sind zu kämpfen – egal wie viele Spieler wir haben. Darauf bin ich stolz. Für uns heißt es momentan klar, Qualität über Quantität, aber wir haben trotzdem weitergekämpft und das obwohl es im dritten Viertel eine Phase gab, in der wir die Kontrolle verlieren hätten können. Aber wir haben weitergekämpft, sind im Spiel geblieben und sogar in Führung gegangen. Am Ende hat Mattersburg den Ball aber gut nach innen gebracht und das hat uns weh getan. Sie haben ein paar wichtige Würfe getroffen am Ende. Aber heute bin ich einfach stolz auf meine Spieler und wie sie gekämpft haben. Ich hoffe, wir können darauf aufbauen.“ 

Sebastian Gmeiner (Kapitän Dornbirn): „Ein ganz ein schwieriges Spiel in Mattersburg. Ich glaube, wenn wir vorher gesagt hätten, wir führen nach dem dritten Viertel um drei Punkte, dann hätte uns das niemand zugetraut. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, die wirklich hart gekämpft hat.“ 

#wearegettingbigger

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