Happy End beim Raiffeisen Charity!

Happy End beim Raiffeisen Charity!

Raiffeisen Dornbirn Lions - Basket Flames 89:83  n.V. (20:20, 36:46, 56:61, 77:77)

Lions: Torreborre 26, Gmeiner 16, Brajkovic 15, Urbonavicius 9, Ratt 2, F. Erath 1, Pitscheider, L. Erath.

Flames: Seipt 21, Baumgartner 13, Alper 12.

 

Die Raiffeisen Dornbirn Lions kassieren zu Beginn von Ex-Löwe Lorenz Gerstendörfer einen Dreipunkter, legen dann aber eine 10:2-Lauf aufs Parkett und führen eigentlich das ganze Viertel. In der 7. Minute steht es 20:15, doch den Rest des Viertels können die Gastgeben nicht mehr anschreiben und müssen in der Schlussminute den Ausgleich hinnehmen. Das 2. Viertel beginnt mit fünf Punkten von Sebi Gmeiner, aber die Gäste lassen sich nicht abschütteln. In Minute 14 steht es 32:30, dann stellt die Offensiv-Abteilung für fünf Minuten die Arbeit ein und nach einem 0:11-Lauf liegen die Hauptstädter mit 32:41 in Führung, die sie sicher in die Pause bringen. Nach dem Wechsel kommen die Löwen langsam auf Touren und nach einem 10:0-Lauf innert zwei Minuten ist das Spiel bei 46:48 wieder völlig offen. Doch die Wiener retten einen 5-Punkte-Vorsprung in den letzten Abschnitt. Dort passiert zunächst zwei Minuten gar nichts, dann können beide Teams punkten. Die Gäste bleiben jedoch abgebrüht und halten die Löwen bis zur 34. Minute auf Distanz. Nach zwei Dreipunktern von Filip Brajkovic und Francis Torreborre sind die Löwen plötzlich auf 66:67 dran. Die Flames reagieren sofort, vergrößern den Vorsprung bis zur 39. Minute auf sichere 70:77 und sehen 90 Sekunden vor dem Ende wie der sichere Sieger aus. Die Löwen versuchen jetzt mit einer Ganzfeldpresse noch einmal zurückzukommen. Torreborre netzt einen Zweipunkter ein  und Gianluca Prosek lässt einen Dreipunkter folgen. Noch einmal gelingt den Hausherren defensiv ein Stopp und 15 Sekunden vor Schluss erzielt der starke Filip Brajkovic mit einem Lay-up den Ausgleich und rettet sein Team in die Overtime. Dort haben Gmeiner&Co das Momentum schnell auf ihrer Seite. Zweimal netzt Prosek ein, ehe Sebi Gmeiner einen Dreipunkter folgen lässt. Als dann Francis Torreborre mit einem Dreipunktespiel sein Team mit 87:80 in Führung bringt, ist die Vorentscheidung gefallen und die Löwen können sich mit einem Sieg von einer schweren Saison verabschieden.

Meinungen:

Thomas Roijakkers, Headcoach Lions: „Ich bin sehr stolz auf meine Spieler, die bis zum Ende gekämpft haben. Wir haben im 2. Viertel offensiv und defensiv Probleme gehabt. Im 3. Viertel sind wir ins Spiel zurückgekommen. In der Verlängerung hatten wir mehr Energie als der Gegner. Unser Ziel war es, aus den letzten vier Spielen zwei Siege zu holen, das haben wir geschafft. Ich bin sehr stolz auf meine Spieler, denn wir haben in einer schwierigen Saison immer versucht, uns Ziele zu setzen und diese zu erreichen.“

Francis Torreborre, Spieler Lions: „Ich möchte meinem Team zum Sieg gratulieren, denn wir haben gezeigt, dass wir jedes Team schlagen können, wenn wir 40 Minuten fokussiert spielen, was mit einer jungen und unerfahrenen Mannschaft immer schwer ist. Ich möchte meinem Team Danke sagen, dem Coach und dem Management für die Möglichkeit, in dieser besonderen Saison Basketball spielen zu können.“ 

Zahlen bitte:

Filip Brajkovic hat im letzten Spiel sein Season-high erzielt: 15 Punkte, 7 Rebounds und 4 Steals zeigen, wie sehr der erst 19-jährige Guard in dieser Spielzeit gereift ist. Ebenfalls erfreulich, dass das junge Team von Coach Roijakkers die Teamduelle für sich entscheiden konnte: 43 zu 38 Rebounds, 18:12 Assists, 15:18 Turnover und 12:6 Steals zeigen, dass die Mannschaft diesen Sieg im letzten Spiel unbedingt wollte.

#wearegettingbigger

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