Leidenschaft lässt Lions jubeln!

Leidenschaft lässt Lions jubeln!

BBC-Nord Dragonz vs. Raiffeisen Dornbirn Lions 73:82 (25:17, 45:31, 58:53)

Lions: Torreborre 25 (8 Reb, 10 Ass), S. Gmeiner 23 (6 Dreier), Brajkovic 13, Urbonavicius 11 (8 Reb), F. Erath 6, L. Erath 4, Prosek, Ratt, Pitscheider.

Dragonz: Chrigui 16, Kolaric 14, Knor 12.

 

Die Raiffeisen Dornbirn Lions haben ihre Durststrecke beendet. Gegen die Dragonz aus Eisenstadt können die Mannen von Coach Roijakkers den langersehnten Erfolg feiern. Dabei standen die Vorzeichen alles andere als gut. Zunächst sorgte ein entgleister Güterzug für einen Schienenersatzverkehr bei der ohnehin beschwerlichen Anreise, dann überknöchelte Gianluca Prosek nach 34 (!) Sekunden und schied für den Rest des Spieles aus. Ohne den aktuell besten Scorer der Liga gerieten die Löwen sofort in Rückstand. Nach vier Minuten stand es 17:8, drei Minuten später 21:10 und in der letzten Minute des Viertels gar 25:12 für das Heimteam. Aber in Sachen Moral hat diese Mannschaft schon enorm viel gezeigt. So auch in Eisenstadt. Die letzte Minute legten die Löwen einen 0:5-Lauf hin und mit 25:17 ging es in die Viertelpause. Im 2. Abschnitt blieb der Rückstand zunächst konstant, ehe ein weiterer 0:7-Lauf mit fünf Torreborre-Punkten die Dornbirner auf 31:29 heranbringt. Wieder können sich die Gastgeber absetzen, ehe kurz vor der Pause zwei Dreier von Sebi Gmeiner und Francis Torreborre für den erneuten Ausgleich sorgen. Die Burgenländer können allerdings ein 45:41 in die Pause retten. Nach dem Wechsel ist es zunächst Filip Brajkovic, der sein Team mit einem Dreipunkter auf 53:52 heranbringt und drei Minuten später bringt Francis Torreborre die Löwen mit 54:56 in Führung. Kapitän Sebi Gmeiner war es vorbehalten, mit einem Dreipunkter vier Sekunden vor der Sirene den Vorsprung auf 58:63 auszubauen. Nach vier verwandelten Freiwürfen der Messestädter nimmt Coach Jambor beim Stand von 58:67 ein Time-out. Zwar können die Löwen mit zwei weiteren Korberfolgen auf 58:71 davonziehen, aber dann gelingt den Gastgebern ein 10:0-Run und in der 36. Minute führen Gmeiner&Co nur noch mit 68:71. Doch Benius Urbonavicius mit einem Zweier und Francis Torreborre mit einem Dreier sorgen wieder für klare Verhältnisse und für den verdienten Erfolg der Löwen nach einer langen Durststrecke.

Meinungen:

Thomas Roijakkers, Headcoach Lions: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, wir wussten, dass das heute eine schwierige Aufgabe wird. Aber wir arbeiten schon das ganze Jahr hart und die Jungs haben sich den Sieg wirklich verdient. Wir sind nicht ideal gestartet, hatten Verletzungs- und Foulprobleme und auch defensiv zu Beginn Schwierigkeiten. Aber wir haben uns der Aufgabe gestellt, in Hälfte zwei stark verteidigt und am Ende das Spiel kontrolliert.“ Felix Jambor, Headcoach BBC-Nord: „Hochverdienter Sieg für Dornbirn. Sie haben selbst nach der Verletzung eines ihres besten Spielers nicht aufgegeben und die Partie gedreht. Wir haben nicht getan, was man tun muss, um ein Basketballspiel zu gewinnen.“ 

Zahlen bitte:

Die Löwen gewinnen die Wurfvergleich mit den Gastgebern bei den Zweipunktern (58:50%) und bei den Dreipunktern (33:29%). Zwar war man gegen die Riesen aus dem Burgenland bei den Rebounds im Nachteil (32:43), dafür holten sich die Löwen die Wertung bei den Steals (8:5) und bei den Ballverlusten. Nur 8 Mal verloren sie den Ball, die Dragonz schenkten die orange Kugel 12 Mal her.

 

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