Lions-Lazarett ohne Chance

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KOS Celovec - Raiffeisen Dornbirn Lions 97:69 (25:6, 48:24, 79:51)
Lions: Arruti 20 (8 Reb), I. Dodig 14, Tobar 14 (10 Reb), L. Erath 2, Rützler 9, J. Gmeiner 5, V. Dodig 3, Ratt und L. Erath 2.
KOS: Huber 22, Sliskovic 21, Heine 16.


Der Verletzungsteufel ist derzeit der wohl schwerste Gegner der Raiffeisen Dornbirn Lions. beim Auswärtsspiel gegen KOS musste Coach Roijakkers gleich auf fünf Akteure verzichten. Ohne Sebi Gmeiner, Luka Kevric, Filip Brajkovic, Timur Bas und Matic Pecek waren die Löwen nach Klagenfurt gereist. Im Spiel war die Rumpfmannschaft von Beginn an unter Druck. Die Gastgeber legten einen Blitzstart aufs Parkett, während die Löwen nur sehr schwer in diese Partie fanden. Zum Personalmangel gesellte sich auch noch eine sehr schlechte Wurfausbeute. Erst Ivica Dodig konnte nach fünf Spielminuten erstmals anschreiben, aber da leuchtete schon ein 16:3 von der Anzeigetafel. Die werferische Unterlegenheit der Dornbirner hielt bis Mitte des 2. Viertels an.

Zur Pause hatten die Gastgeben bereits doppelt so viele Punkte erzielt. In der 2. Spielhälfte konnten die dezimierten Gäste das Spiel einigermaßen offen halten, was auch daran lag, dass nun Ander Arruti besser ins Spiel fand. Der Pointguard fand erst in der 2. Halbzeit zu seiner gewohnten Stärke. Zumindest für die junge Garde der Dornbirner war das Spiel eine Möglichkeit, wertvolle Minuten zu sammeln. Das nützte vor allem Martin Rützler, der in knapp 22 Minuten Spielzeit stolze 9 Punkte erzielte. Jetzt geht es für die Dornbirner vor allem darum, möglichst viele Spieler vor dem Westderby fit zu bekommen, um ein einigermaßen schlagkräftiges Team gegen Innsbruck aufs Parkett zu bringen.

Meinungen:
Thomas Roijakkers (Headcoach Lions): „KOS war heute von Beginn an offensiv und defensiv besser. Meine Spieler haben zwar bis zum Ende gekämpft, aber es war heute eindeutig nicht genug.“
Ivica Dodig (Spieler Lions):„Wir sind sehr schlecht ins Spiel gestartet und haben leider nicht umgesetzt, was der Trainer von uns verlangt hat. Wir haben nie wirklich ins Spiel gefunden, auch weil die Wurfquoten von KOS sehr hoch waren.“

Zahlen bitte:
Die Löwen verloren das Rebound-Duell mit 41:34 und auch bei der Treffsicherheit waren sie deutlich unterlegen: 37%:64% vom Zweier und 20% vom Dreier sprechen eine deutliche Sprache. Die Effizienz der Gastgeber war mit 121 gegenüber 52 der Löwen mehr als doppelt so hoch.


#WEAREDORNBIRN

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