Lions scheitern an Defensiv-Bollwerk

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Raiffeisen Dornbirn Lions – Jennersdorf Blackbirds 64:76 (18:22, 36:45, 53:62)
Lions: Arruti 18 (5/5 FW, 5 Ass, 9 Reb), I. Dodig 9 (6 Reb.), Brajkovic 8, Tobar 6, Bas 10 (9 Reb), V. Dodig 7, Pecek 6.
Jennersdorf: B. Koch 20, Astl 13, Ernst 12.


Die Raiffeisen Dornbirn Lions tun sich von Beginn an schwer gegen die harte, physische Verteidigung der Gäste und auch die eigene Transition-Defense ist deutlich zu langsam. Nach vier Minuten führen die Burgenländer deshalb mit 4:8 und Coach Roijakkers nimmt ein frühes Time-out. Danach finden die Gastgeber besser ins Spiel, gleichen zum 8:8 aus und ein Dreipunkter von Valentin Dodig zum14:13 sorgt in der 6. Minute für die erste Führung der Löwen. Die Gäste zeigen sich allerdings unbeeindruckt und setzen sich bis zur Viertelpause mit 18:22 ab.

Auch im 2. Abschnitt bleibt die Intensität hoch und bis zur 16. Minute haben sich die Löwen nach einem 7:2-Lauf auf 29:30 herangekämpft. Dann geht aber offensiv plötzlich gar nichts mehr. Das nützen die Gäste zu einem 0:9-Lauf, von dem sich die Gastgeber bis zu Pause nicht mehr erholen.

Nach dem Wechsel kontrollieren die Blackbirds weiterhin das Spiel, bauen den Vorsprung bis zur 27. Minute auf 44:58 aus. Die Löwen antworten wieder mit einem 9:0-Lauf and als ein 53:58 von der Anzeigetafel leuchtet, keimt nochmals Hoffnung bei den Fans, doch die Burgenländer legen zum Viertelende noch 4 Punkte nach. Im letzten Abschnitt bleibt der Rückstand mit acht Punkten bis zur 35. Minute konstant und die Hoffnung auf eine letzte Wende lebt, aber ab der 35. Minute bleiben Arruti&Co. vier Minuten korblos und die Gäste können in dieser Phase auf 60:76 davonziehen. Damit ist das Spiel endgültig entschieden.

Meinungen:
Thomas Roijakkers, Headcoach Lions
: „Gratulation an Jennersdorf. Sie waren heute das bessere Team und haben verdient gewonnen. Vor allem Bernhard Koch hat uns heute sehr weh getan, ihn konnten wir nicht kontrollieren. Der Start war nicht gut, wir haben uns nicht auf das Tempo einstellen können. Das müssen wir besser machen. Wir haben uns nie aufgegeben, aber wir müssen 40 Minuten hart arbeiten, dann haben wir auch gegen solche Teams eine Chance.“

Daniel Müllner, Headcoach Jennersdorf:„Gratulation an meine Mannschaft zu diesem wichtigen Sieg. Wir haben gewusst, dass das ein ganz schwieriges Spiel wird in Dornbirn trotz ihrer vielen verletzungsbedingten Ausfälle. Dornbirn hat uns das Leben sehr schwer gemacht. Sie haben bis zum Schluss hart gekämpft. Am Ende hatten wir den längeren Atem und haben aufgrund unserer sehr guten Defensive verdient gewonnen.“

Zahlen bitte:
Es war das Spiel der Runs, die schließlich auch den Ausschlag gaben: 0:6, 8:0, 0:8, 0:9, 9:0, 0:8 lautet hier die Bilanz. Dazu hielten die Gäste den Wurfprozentsatz der Hausherren auf 35,3%, bei den Dreipunktern sogar auf 23,8 Prozent, während die Blackbirds hier mit 44,4 % und 30 % deutlich die Nase vorne haben. Erfreulich dafür die Freiwurfquote: Die Löwen blieben von der Linie makellos und versenkten alle 11 Freiwürfe!


#WEAREDORNBIRN

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