Lions verlieren in Overtime!

Lions verlieren in Overtime! 

Raiffeisen Dornbirn Lions – Deutsch-Wagram Alligators 72:83 OT (17:9, 24:27, 43:39, 52:52)

Lions: Prosek 19,  S. Gmeiner 5 (12 Reb), Urbonavicius 12 (17 Reb), L. Erath 13, Ratt 4, Brajkovic 3 (12 Reb).

Alligators: Marek 21, Letic 17, Schuch 11. 

 

Die neuformierten Lions hatten sich so viel vorgenommen und stehen erneut mit leeren Händen da. Das Team startet gut in dieses Heimspiel und führt  schnell mit 9:2. Bis zur ersten Viertelpause bleibt der Vorsprung konstant. Mit 17:9 geht es in den zweiten Abschnitt und es scheint ein ruhiger Abend in der Ballsporthalle zu werden. Im 2. Viertel ist aber von der Souveränität der Gastgeber nichts mehr zu sehen. In der Offensive treffen die Löwen überhaupt nichts mehr und auch defensiv gelingt es nicht, die schnellen Guards der Gäste zu kontrollieren. Zur Pause steht es deshalb 24:27. 

Nach dem Wechsel bleibt der Rückstand zunächst konstant, dann bringt Youngster Luis Erath mit 7 Punkten die Heimischen wieder 36:34 in Führung. Urbonavicius und Prosek bauen den Vorsprung auf 42:34 aus. Trotz einer schlechten Wurfquote scheinen die Löwen das Spiel wieder im Griff zu haben. Im letzten Abschnitt hält der Vorsprung bis zur 34. Minute, dann fangen sie sich die Gastgeber einen 0:9-Lauf ein und plötzlich führen die Gäste. Insgesamt bleiben die Heimischen fünf Minuten ohne Korberfolg, lassen einige leichte Würfe liegen, können aber am Ende noch mit 52:50 in  Führung gehen. Trotzdem müssen die Löwen  nach zwei verwandelten Freiwürfen der Gäste in die Verlängerung. Dort sind die Alligators hellwach, nutzen die Wurfschwäche der nun völlig verunsicherten Löwen eiskalt aus. Sie legen in den ersten drei Minuten der Verlängerung einen 1:8-Lauf aufs Parkett, führen plötzlich mit 53:60. Die Löwen finden nicht mehr ins Spiel zurück und stehen nach dieser bitteren Niederlage wieder mit leeren Händen da.

Meinungen:

Thomas Roijakkers, Headcoach Lions: „Gratulation an die Alligators, die den Sieg mehr wollten. Ihre aggressive Defensive hat uns zu 31Turnover gezwungen. Wir waren trotzdem im Spiel, aber am Ende haben sie die wichtigen Würfe getroffen.“ 

Markus Mittelberger, Sportdirektor Lions: „Wir waren nicht in der Lage, die Offensive einigermaßen erfolgreich zu gestalten. Wir haben mit 76 Rebounds ein Spiel verloren, das habe ich in der Form noch nicht erlebt. Wir werden aber trotzdem weiter hart arbeiten, dann wird sich auch der Erfolg wieder einstellen.“

Zahlen bitte:

75 Rebounds pflückten die Löwen und trotzdem hat es nicht für den Sieg gereicht. Das lag wohl an den ebenfalls rekordverdächtigen 31 Ballverlusten und einer Trefferquote von 24,7%. Damit kann man eben kein Spiel gewinnen. Noch dramatischer war die Quote von jenseits der Dreierlinie: 34 Mal feuerten die Löwen Richtung gegnerischem Korb, aber nur 4 Treffer standen am Ende zu Buche.

 

#wearegettingbigger

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