Lions waren knapp dran, aber es reichte nicht ganz!

Lions waren knapp dran, aber es reichte nicht ganz!

SWARCO Raiders Innsbruck - Raiffeisen Dornbirn Lions 93:84 (21:27, 39:46, 69:60)

Lions: Torreborre 23 (6 Reb, 6 Ass), S. Gmeiner 15 (9 Ass), Urbonavicius 11 (7 Reb), Brajkovic 6, Prosek 22 (5 Reb), Beskas 5, F. Erath 2, Ratt, Pitscheider, L. Erath.

Raiders: Grdadolnik 25, Keric 22, Bas 13.

 

Die Löwen können erstmals in dieser Saison in Bestbesetzung antreten. Sie erzielen zwar den ersten Korb des Spiels, doch dann antworten die Gastgeben mit einem 0:10-Lauf und führen schnell mit 10:2. Die Dornbirner zeigen sich davon relativ unbeeindruckt und Francis Torreborre erzielt mit einem Dreipunkter den Anschluss zum  12:11. Auch die nächsten drei Angriffe sind die Löwen von der Dreierlinie sicher. Filip Brajkovic, Sebi Gmeiner und Theo Beskas versenken ihre Versuche und die Löwen führen plötzlich mit 21:22. Dann übernimmt Gianluca Prosek mit einem Zweier und einem Dreier und zum Viertelende liegen die Löwen mit 21:27 in Führung.

Auch im 2. Abschnitt kontrollieren die Gäste das Spiel. Nach vier Punkten von Benius Urbonavicius und einem weiteren Dreier von Sebi Gmeiner leuchtet ein 29:40 von der Anzeigetafel. Bis zur Pause halten die Dornbirner die Gastgeber auf Distanz und mit 39:46 geht es in die Kabinen.

Nach dem Wechsel verzeichnen die Löwen einen Kaltstart. Zunächst bekommt Gianluca Prosek sein 4. Foul und dann fangen sich die Mannen von Coach Roijakkers einen 10:0-Lauf ein und das Spiel ist bei 50:49 für die Raiders gedreht. Die Gastgeber investieren viel und können sich bis zum Viertelende noch auf 69:60 absetzten. Im 4. Viertel kommen die Löwen noch einmal ganz stark zurück und nach zwei erfolgreichen Dreipunktern von Sebi Gmeiner und Benius Urbonavicius sind sie beim Stand von 71:69 wieder in Schlagweite. Die Ambitionen der Gäste erhalten kurze Zeit später durch das 5. Foul von Gianluca Prosek einen empfindlichen Dämpfer. Zwar gelingt erneut Sebi Gmeiner mit einem Dreipunkter die 71:72 Führung. Wieder können sich die Gastgeber auf 79:72 absetzen, ehe Filip Brajkovic mit einem weiteren Dreipunkter auf 79:74 verkürzen kann. Beim  Stand von 86:80 kommt es zur Schlüsselszene. Zunächst produzieren die Löwen einen Ballverlust, im nächsten Angriff scheitern sie mit einem einfachen Lay-up und statt noch einmal heranzukommen, entscheidet der Innsbrucker Pointguard Keric mit seinem Korb zum 88:80 das Spiel endgültig.

Zahlen bitte:

Die Löwen haben zwei Viertel gewonnen und den letzten Abschnitt unentschieden gespielt. Das 3. Viertel war aber mit 30:14 im Endeffekt entscheidend. Ebenfalls von Bedeutung war wohl auch die Freiwurfstatistik. Während die Löwen ganze 6 Mal an der Linie standen und daraus 5 Punkte erzielten, waren die Gastgeber 32 (!) Mal an der Linie und erzielten daraus 25 Punkte.

#wearegettingbigger

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