Nach Berg- und Talfahrt zum ersten Heimsieg!

Raiffeisen Dornbirn Lions – Wörthersee Piraten 88:81 (26:24, 41:49, 64:62)

Lions: Sergienko 27 (7 Reb.), Sola 22 (9 Reb.), Karlis 15 (8 Ass.), Dodig 7, Felix Erath 12, Brajkovic 2, Gmeiner 3.

Piraten: Shawn Ray 29, Sliskovic 16, Leindecker 15.

 

Die Raiffeisen Dornbirn Lions haben am Samstag gegen die Wörthersee Piraten ihren ersten Heimsieg der Saison eingefahren. Das war allerdings ein hartes Stück Arbeit. Bereits im 1. Viertel schenkten sich beide Teams nichts, die Führung wechselte insgesamt sechs Mal und am Ende lagen die Heimischen knapp mit 26:14 vorne. Das Spiel blieb auch im 2. Abschnitt eng, doch in der 14. Minute legten die Gäste einen 0:8-Lauf hin und setzten sich erstmal ein wenig ab. Die Löwen fighteten zurück, blieben aber defensiv zu fehlerhaft und mussten zur Pause ein 41:49 schlucken. Nach dem Wechsel traten die Gastgeber, wie schon so oft in dieser Saison, plötzlich energischer auf, zogen in der Defensive die Schrauben an und kämpften sich so ins Spiel zurück. Mitte des Viertels stand es zwar noch immer 50:59, aber dann kam der starke Auftritt von Youngster Felix Erath. Der Pointguard erzielte 7 Punkte in Serie, davon ein Dreier, und plötzlich war das Spiel wieder offen. Eugenios Sergienko besorgte am Ende des Viertel mit einem Zweier und einem Dreipunkter nach langer Zeit für die erneute Führung seines Teams. Mit 64:62 ging es in den finalen Abschnitt.

„Es war sehr hart, aber wir haben in unsere Trainingsleistung und unseren Coach vertraut. Wir trainieren hart und können hoffentlich so weitermachen.“      (Jaksa Sola, Spieler Raiffeisen Dornbirn Lions)

Dort jagte zunächst wieder Felix Erath einen weiteren Dreipunkter durch den Korb der Piraten und Eugenios Sergienko stellte mit einem Lay-up auf 69:64. In der 33. Minute fiel dann die Vorentscheidung. Der bis dahin überragende US-Boy Shaw Ray musste mit seinem 5. Foul vom Platz und damit waren die Gäste ihrer stärksten Waffe beraubt. Die Löwen hielten die Gäste nun auf Distanz und am Ende bewiesen Sola&Co auch an der Linie Nervenstärke: Sie verwandelten alle sechs Freiwürfe zum verdienten 88:81 Premieren-Sieg vor den eigenen Fans.

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