Negativ-Lauf nimmt kein Ende

TOP-AKTUELL


Mistelbach Mustangs vs. Dornbirn Lions 76:60 (28:10, 43:33, 53:42) 
Lions: Arruti 18, Tobar 14, I. Dodig 14, S. Gmeiner 7, L. Erath 3, V. Dodig 2, Brajkovic 2, 
Mustangs: Prosek 16, Szarwoski und König je 12. 


Die Lions fahren wie so oft in dieser Saison stark ersatzgeschwächt zu einem Spiel. Neben Kevric und Pesek müssen auch Timur Bas und Max Ratt wegen ausständiger Corona-Testergebnisse zuhause bleiben. Zwar gehen die Dornbirner durch einen Korb von Filip Brajkovic in Führung, aber dann läuft bei den Messestädtern lange nichts zusammen. Viele Fehlwürfe und Ballverluste führen zu einem 10:28-Rückstand nach dem 1. Viertel. Im 2. Abschnitt kommen die Löwen dann deutlich besser ins Spiel und können den Rückstand sukzessive verkürzen und als Ivica Dodig einen Dreipunkter versenkt, beträgt der Rückstand nur noch zehn Punkte (31:41, 19. Minute). Nach dem Wechsel bleibt das Team von Coach Roijakkers dran und in der 23. Minute ist der Rückstand nach zwei Arruti-Freiwürfen bei 48:39 nur mehr einstellig.

Es folgen vier Minuten, in denen es die Löwen verpassen, noch näher heranzukommen. Vier Fehlwürfe und zwei Ballverluste später liegen die Mustangs aber immer noch in Schlagweite und Ivica Dodig schafft mit einem weiteren Dreier das 42:50. Die Gastgeber reagieren aber rasch. Mit einem viertelübergreifenden 8:1-Lauf setzen sie sich auf 58:43 ab und geben diesen Vorsprung nicht mehr aus der Hand. 

Meinungen: 
Thomas Roijakkers, Coach Lions:„Ich denke, wir haben das Spiel nicht gut angefangen und sind immer einem Rückstand nachgelaufen. Das kostet natürlich sehr viel Energie. Im Schlussviertel hätten wir mit Glück noch die Wende herbeiführen können, die Würfe sind aber nicht gefallen. Ich bin froh, dass wir keine neuen Verletzten haben.“ 

Sebastian Gmeiner, Spieler Lions:„Ein schwieriges Spiel in Mistelbach, weil wir nur sieben Spieler waren. Ich glaube, in einem Moment im vierten Viertel, als wir einen freien Dreier zum fünf Punkte Rückstand verworfen haben, hätte das Spiel noch einmal kippen können. Mistelbach hat im Gegenzug einen Dreier getroffen und das war der Knackpunkt.“ 

Zahlen bitte: 
Die Lions sind werferisch nach wie vor nicht auf dem Niveau, das es braucht, um Spiele zu gewinnen. Gegen Mistelbach waren die Heimischen in allen Kategorien unterlegen: 67:70% beim Freiwurf, 42:63% bei den Zweipunktern und 25:27% bei den Dreipunktern. Nur 55 Effizienzpunkten standen am Ende für die Löwen zu Buche. 

 


#WEAREDORNBIRN

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