Niederlagen-Serie hält an

TOP-AKTUELL


Raiffeisen Dornbirn Lions 90:96 (29:23, 51:46, 68:70) 
Lions: Arruti 29, Bas 18, Tobar 15, S. Gmeiner 15, Kevric 9, I. Dodig 2, V. Dodig 2. 
Raiders: Grdadolnik 35, Vujakovic 28, Keric 12. 
 

Die Lions gehen schnell in Führung, aber die Gäste reagieren prompt und nach sechs Minuten liegen die Löwen 11:17 zurück. Dann bekommen die Gastgeber die gegnerischen Werfer besser in Griff und als Ander Arruti mit einem Dreipunkter zum 19:18 die Führung zurückholt, sind die Gastgeber endgültig im Spiel angekommen. Bis zum Viertelende bauen sie ihren Vorsprung auf 29:23 aus. Auch im 2. Abschnitt kontrollieren die Löwen das Geschehen, aber die Tiroler lassen sich nicht abschütteln. Vor allem die beiden Legionäre Vujakovic und Grdadolnik halten die Gäste auf Schlagdistanz. Mit einem 51:46 geht es in die Pause. 

Nach dem Wechsel wogt das Spiel hin und her und Innsbruck übernimmt wieder die Führung, die im Folgenden fünfmal wechselt. Am Ende des Viertels liegen die Raiders aber mit 68:70 vorne. Im letzten Abschnitt ist das Spiel an Spannung nicht zu überbieten. Zunächst bringt Ander Arruti sein Team mit einem Dreier wieder 71:70 nach vorne, dann wechselt die Führung ständig. Insgesamt sind es am Ende 16 Führungswechsel und 11 Gleichstände. Aber zwei Minuten vor dem Ende fällt die Entscheidung. Die Gäste ziehen auf 6 Punkte weg, weil die Löwen offensiv scheitern und sie die Raiders defensiv nicht stoppen können. So endet ein unglaublich spannendes Westderby mit einem 90:96-Erfolg der glücklichen Gäste.

Meinungen: 
Ander Arruti (Spieler Lions):
„Wenn wir zuhause 96 Punkte bekommen, dann können wir nicht gewinnen. Wir hatten unsere Strategie, aber wir haben sie nicht umgesetzt.“ 
Amir Medinov (Headcoach Raiders): „Ich möchte mich bei meinen Spielern bedanken. Es war ein sehr starkes Spiel. Es macht immer sehr viel Spaß in Dornbirn zu spielen vor so einem Publikum. Wir haben heute einfach mehr Glück gehabt, aber ich freue mich jetzt auf die nächsten Spiele.“ 

Zahlen bitte: 
Es waren die kleinen Dinge, die den Ausschlag gaben. So verloren die Löwen das Rebound-Duell in der 2. Hälfte mit 14:23, schafften nur zwei Steals, die Innsbrucker deren sieben. Insgesamt führten die Gastgeber 24 Minuten, die Tiroler nur gut 10 Minuten, aber in den entscheidenden letzten zwei Minuten hatten sie die Nase vorne.



#WEAREDORNBIRN

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