Wieder war das 3. Viertel zum Vergessen!

Wieder war das 3. Viertel zum Vergessen!

Jennersdorf Blackbirds vs. Raiffeisen Dornbirn Lions 120:70 (22:16, 52:43, 94:52)

Lions: Prosek 28 (10 Reb), Gmeiner 20, Brajkovic 11, Beskas 3, L. Erath 5, F. Erath 1.

Blackbirds: Koch 22, Horvath 20, Astl 14.

 

Die Raiffeisen Dornbirn Lions müssen zunächst im Abschlusstraining den nächsten Tiefschlag hinnehmen, denn mit Benius Urbonavicius verletzt sich der beste Rebounder und somit müssen die ohnehin personell stark dezimierten Löwen auf eine weitere Stütze verzichten. Trotzdem halten die Dornbirner beim Tabellenführer Jennersdorf überraschend gut mit. Immer wieder können sie über Gianluca Prosek punkten und zur Pause liegen sie mit einem 43:53 durchaus in Schlagweite. Nach dem Wechsel folgt dann aber ein katastrophales 3. Viertel, in dem die Dornbirner selbst nur 8 Punkte erzielen können, aber 42 Punkte der Gastgeber zulassen müssen. Das lag zum einen an der eigenen fehlerhaften Spielweise, zum anderen aber an der herausragenden Wurfquote der Gastgeber, die sagenhafte 72% (!) ihrer gesamten Würfe versenken. Das letzte Viertel bringt dann keine weiteren Veränderungen.

Die Verletzung von Urbonavicius kommt insofern zum ungünstigsten Zeitpunkt, als die Verantwortlichen alles darangesetzt haben, um zum Finale der Meisterschaft wieder eine schlagkräftige Truppe zu stellen. Das soll vor allem mit der Verpflichtung der erfahrenen Guards Francis Torreborre gelingen, der zuletzt noch in der belgischen Eliteliga für Liège gespielt hat. Torreborre soll noch heute in Dornbirn eintreffen und bei den Lions hofft man, dass der Neuzugang bereits im Heimspiel am kommenden Samstag gegen KOS sein Debüt geben kann.

Meinungen:

Markus Mittelberger, sportlicher Leiter: „Wir bezahlen derzeit einen Menge Lehrgeld, aber das wird sich in naher Zukunft sicher positiv auswirken. Dazu kommt, dass wir unglaubliches Pech haben, was unsere Personalplanung betrifft. Kaum glauben wir, Stabilität in die Mannschaft zu bringen, trifft die nächste Hiobsbotschaft ein. Aber wir werden weiter versuchen, das Maximale herauszuholen und am Ende der Saison noch einige positive Akzente zu setzten.“

Zahlen bitte:

Die Lions zeigen sich am Rebound  ebenbürtig, unterlagen in dieser Kategorie knapp mit 31:32. Bei den Wurfprozenten war die Sache schon eindeutiger. Beim Dreipunkter lautet das Ergebnis 45% zu 48%, bei den Fieldgoals stehen 42% unglaublichen 72% der Gastgeber gegenüber. Entscheidend wohl auch die Turnover-Rate: 30 Mal verloren die Löwen den Ball, die Hausherren brachten es auf 20 Ballgewinne.

 

#wearegettingbigger

Zurück