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„Machbare Aufgabe imShowdown um Play-off“

  • vor 2 Stunden
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Erschienen in den Vorarlberger Nachrichten vom 13.03.2026.


DORNBIRN Es ist angerichtet für einen Basketball-Abend mit Hochspannung. Wenn die Dornbirn Lions am Samstag um 18.30 Uhr das Future Team Steiermark in der Messeballsporthalle empfangen, geht es um nicht weniger als den Play-off-Einzug. Punktegleich mit KOS Celovec stehen die Lions aktuell auf Rang vier. Beide Teams haben jeweils ein direktes Duell für sich entschieden. Ausschlaggebend ist deshalb die Korbdifferenz, und hier haben die Dornbirner mit drei Treffern die Nase vorn.


Ausgangslage spricht für die Lions

Auf dem Papier scheint die Aufgabe lösbar. Das Future Team Steiermark liegt in der West-Conference auf Rang sieben. Gleichzeitig trifft KOS Celovec auf die Kufstein Towers, die die Conference als Tabellenführer souverän anführen. Lions-Manager Markus Mittelberger formuliert es selbstbewusst: „Es ist zumindest ein machbarer Sieg, wir gehen sicher als Favorit in die Partie. Der Play-off-Einzug wäre gut für die Motivation und fürs Gemüt“, meint Mittelberger.


Zwischen Glanz und Einbruch

Wie wechselhaft diese Saison verlief, zeigte zuletzt das Spiel gegen Spitzenreiter Kufstein. „Wir haben in der ersten Halbzeit grandios gespielt und sogar mit 16 Punkten geführt. Danach haben wir sehr schlecht auf eine Verteidigungsvariante der Tiroler reagiert und das Spiel noch aus der Hand gegeben“, resümiert Mittelberger. Der dritte Tabellenplatz wäre laut ihm durchaus in Reichweite gewesen.


Ein Blick auf die jüngere Vergangenheit zeigt, wie sehr die Lions auf diesen Moment brennen. In der Saison 2024/25 verpassten sie als Sechste das Play-off. 2023/24 gelang der Einzug, allerdings war im Viertelfinale gegen den späteren Meister Mistelbach Mustangs Endstation. In den Spielzeiten 2022/23, 2021/22 und 2020/21 blieb die Postseason ebenfalls außer Reichweite. 2019/20 stand Dornbirn noch auf Rang drei.


Schwieriges Los würde warten

Sollten die Lions den Einzug in die K.-o.-Runde schaffen, wartet mit dem letztjährigen Vizemeister Mistelbach ein harter Brocken. „Sie sind wahnsinnig stark. Die Mustangs spielen schon fast drei Jahre mit der annähernd gleichen Mannschaft. In einer Serie sind sie nur schwer zu schlagen, vor allem weil wir ein Auswärtsspiel gewinnen müssen“, sagt Mittelberger. Mistelbach hat als besser platziertes Team zweimal Heimvorteil in der Best-of-three-Serie.


Mit Hamilton, Bissokot und Hupmann stellen die Lions drei Spieler, die ligaweit in den Statistiken ganz vorne liegen. Und dennoch reicht es nicht für einen Spitzenplatz. Mittelberger sieht zwei Gründe. „Erstens ist der Gap zwischen Profis und Einheimischen extrem groß, wir haben viele junge, ruhige, schüchterne Eigenbau-Spieler. Aber auch unsere Legionäre sind sehr ruhig. Hupmann ist Rookie und es ist sein erstes Jahr in Europa. Bissokot spricht nicht gut Englisch und Hamilton redet auch nicht sehr viel. Uns fehlen die Führungsspieler, die vorangehen.“


Der zweite Faktor sei die Kadertiefe. „Unser Kader ist sehr klein. Das spürt man gegen Ende der Saison.“ Die Planungen für die kommende Spielzeit laufen im Hintergrund bereits. Gespräche mit Spielern, insbesondere mit den in den Statistiken herausragenden Legionären, sind laut Mittelberger aber noch kein Thema. „Dafür ist es noch viel zu früh.“

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