WAS IST DER LIONS CAGE?


In unserem LIONSCAGE versuchen wir das Vereinsleben der Raiffeisen Dornbirn Lions zu präsentieren. Spieler, Trainer als auch der Vorstand erzählen uns, was sich vor, während und nach der Saison bei den Löwen in Dornbirn so alles abspielt. 

Von privaten Erfahrungen über kurze Geschichten bis hin zu vereinsinternen Projekten soll der #LIONSCAGE einen löwenstarken Einblick in die "Basketball-Welt" Dornbirn bieten. 

#LIONSCAGE | DER NEUE DENKER

Angekommen im Ländle ist Coach Borja San Miguel bereits mit seinen Löwen in die Vorbereitung gestartet. Der 33-jährige Katalane ist zum ersten Mal im Ländle, und nun hat er uns erzählt, wer eigentlich genau hinter dem neuen Denker der Raiffeisen Dornbirn Lions steckt:

Herzlich Willkommen bei den Löwen! Erzähl uns doch einmal kurz: Wie bist du denn nach Dornbirn gekommen und wieso hast du gesagt, diese Möglichkeit möchte ich sofort nützen?

Coach: "Danke. Ich kam irgendwie durch einen Freund der bei den Swans (Admiral Basketball Bundesliga) gearbeitet hat dazu. Er hat mir etwas geholfen und dann habe ich einfach meine Bewerbung an die Löwen gesendet. Für mich war das Ganze ein äußerst lukratives Angebot, da ich nach Irland zur Abwechslung wieder einmal den Nachwuchs trainiert hatte und nun wieder zum Herren-Basketball zurückkehren werde."

Wie kamst du überhaupt zum Basketball bzw. was verbindet dich mit dem Sport?

Coach: "Basketball begleitet mich seit meinem elften Lebensjahr. Ich hab früher Taekwando betrieben, aber dann habe ich in meiner Freizeit aber meine ganzen Freunde gesehen, wie sie Basketball spielen und das hat mich schlussendlich in den Bann dieser Sportart gezogen. Auch wenn ich bei meinem ersten Verein ein Jahr lang nicht spielen durfte, war ich auf jedem Training und auf jedem Spiel – diese Disziplin konnte ich aus dem Taekwando mitnehmen und die verfolgt mich noch bis heute. Ich habe durch den Sport einige Abenteuer erleben dürfen, sowohl in meiner Heimat, in der EBA, als auch eben wie erwähnt zuletzt in Irland, und das motiviert mich immer wieder."

Welche Philosophie verfolgst du denn als Basketball-Coach?

Coach: "Ich denke nicht, dass es möglich ist, eine gewisse Philosophie zu verfolgen. In diesem Business muss man immer etwas Gespür besitzen und verschiedenste Ideen miteinander kombinieren. Am Ende des Tages bestimmt der Coach was gemacht wird, der Fokus steht aber ganz alleine auf den Spielern. Sie selbst sollen sich durch den Sport zu ihrem Besten entwickeln."

Abschließend noch: Wer sind denn deine großen Idole und Vorbilder?

Coach: "Ich hatte die große Ehre mich mit den Trainern Jordi Vizcaino und Xavi Garcia anfreunden zu können. Sie haben meine Sichtweise über den Sport durchaus beeinflusst. Ihr Wissen, ihre Liebe für den Sport und ihr Wille macht es für mich fast unmöglich, sie nicht als meine Vorbilder zu nennen. Um eine weitere Person zu nennen:  Jota Cuspinera, ein Coach aus der ACB, hat mir auch bei meinem Trainer-Kurs einiges beigebracht und Vorstellungen vermittelt, die auch ich bis heute vertrete. Es gibt in Spanien zahlreiche Coaches und Basketball-Profis die mich beeinflusst haben. Auch in der Geschichte der NBA habe ich natürlich wie jeder einige Lieblinge. Rick Adelman und Phil Jackson waren für mich das Maß aller Dinge, dazu muss ich sagen dass aber auch Steve Kerr und Brad Stevens aktuell einen super Job machen."